13.11.2020 - 17:10 Uhr
Deutschland & Welt

Kommentar: Republikaner in Trumps Geiselhaft

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Noch immer will US-Präsident Donald Trump den Sieg seines Herausforderers Joe Biden nicht anerkennen. Und die mächtigen Republikaner schweigen. Warum, fragt sich Frank Stüdemann.

Senator Mitch McConnell, Mehrheitsführer der Republikaner, hält die Präsidentenwahl in den USA noch nicht für entschieden.
von Frank Stüdemann Kontakt Profil
Kommentar

Schwer zu sagen, wovor sich die Republikaner in den USA im Moment mehr fürchten. Dass Noch-Präsident Donald Trump am Ende zwar seine Niederlage anerkennt, aber seine riesige Wählerbasis mitnimmt - vielleicht zu einer neu gegründeten Trump-Partei? Oder aber sie fürchten, dass Donald Trump 2024 allen Ernstes noch einmal antreten will und die Partei bis dahin weiter in Geiselhaft hält. Immerhin hat er mit 72,3 Millionen Stimmen mehr an den Wahlurnen geholt als jeder andere amtierende Präsident vor ihm. Trump ist alles zuzutrauen, beide Manöver könnten den Republikanern schwer schaden.

Die Luft für Donald Trump wird dünn

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So oder so: Republikanische Schwergewichte wie Mehrheitsführer Mitch McConnell bleiben feige in Deckung. Wenn das so weiter geht, werden wohl Secret-Service-Beamte Trump am 20. Januar aus dem Weißen Haus eskortieren müssen.

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