21.03.2021 - 17:31 Uhr
OnetzPlus

Kommentar: Das zweite Ostern mit einem faulen Corona-Ei

Es ist schwer zu ertragen: Schon das zweite Ostern unter schweren Corona-Beschränkungen. Und so klammert man sich an kleinste Lichtblicke. Ein Kommentar von Frank Stüdemann

Kommentar von Frank Stüdemann
Ein Polizist beobachtet die Grenzkontrollen am Flughafen München. Flüge in den Süden, etwa nach Mallorca, sind wieder möglich. Dafür ist die Öffnung von Hotels und Gastronomie hierzulande nach wie vor nicht in Sicht. Archivbild:  Matthias Balk/dpa
Ein Polizist beobachtet die Grenzkontrollen am Flughafen München. Flüge in den Süden, etwa nach Mallorca, sind wieder möglich. Dafür ist die Öffnung von Hotels und Gastronomie hierzulande nach wie vor nicht in Sicht.

Ein Déjà-vu der unschönen Sorte: Ostern steht vor der sprichwörtlichen Tür, und wie 2020 sieht es auch heuer nicht danach aus, dass wir Lockdown-Gebeutelten die Ferien nutzen können, um endlich freier auf- und durchzuatmen. Die Bund-Länder-Konferenz am Montag wird zeigen, ob wenigstens für die Feiertage die Möglichkeit von Familientreffen im kleineren Rahmen möglich sind. Das wäre das dringend benötigte Minimum.

Gastronomie und Hotellerie hingegen hatten auf Lockerungen zum Fest gehofft, um wenigstens finanziell ein bisschen schnaufen zu können - daraus wird wohl nichts. Stattdessen könnten es sich deutsche Urlauber auf "Malle" in Strandcafés gemütlich machen. Verkehrte, ungerechte Welt.

Wenn man aber an Ostern schon daheim bleiben muss, hat man Glück, wenn man in der Oberpfalz lebt: Wandern in herrlicher Natur und Radtouren durch die wunderbare Landschaft können die Gedanken ablenken vom täglichen Corona-Chaos. Immerhin.

Deutschland und die Welt19.03.2021
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.