10.04.2024 - 13:57 Uhr

Mann wird in Nähe einer Schule mit Messer bedroht

Ein 32-Jähriger bedroht am Mittwochvormittag einen älteren Mann mit einem Messer und löst damit einen größeren Polizeieinsatz in einer nahegelegenen Schule in Oberkotzau (Landkreis Hof) aus. Einen Bezug zu Schule hatte die Tat jedoch nicht.

Ein 32-Jähriger bedroht am Mittwochvormittag einen älteren Mann mit einem Messer und löst damit einen größeren Polizeieinsatz in einer nahegelegenen Schule in Oberkotzau (Landkreis Hof) aus. Symbolbild: Friso Gentsch/dpa
Ein 32-Jähriger bedroht am Mittwochvormittag einen älteren Mann mit einem Messer und löst damit einen größeren Polizeieinsatz in einer nahegelegenen Schule in Oberkotzau (Landkreis Hof) aus.

Ein 32-jähriger Mann hat am Mittwochvormittag im oberfränkischen Oberkotzau einen 63-Jährigen mit einem Messer bedroht und dadurch einen größeren Polizeieinsatz in einer nahegelegenen Schule verursacht. Wie die Polizei am frühen Nachmittag mitteilt, pöbelte der Mann den 63-Jährigen zunächst aus bislang unbekannten Gründen an, danach bedrohte er ihn mit einem Messer, griff damit aber nicht an und flüchtete schließlich.

Der 63-jährige Mann rief daraufhin die Polizei. Weil sich in der Nähe des Tatorts eine Schule befindet, schloss die Polizei einen Zusammenhang nicht aus. Deswegen kam es an der Schule zu einem größeren Einsatz mit mehreren Streifenwagen und Unterstützungskräften der Hofer Polizei. Unter anderem wurden die Schuleingänge gesichert. Wie sich aber schnell herausstellte, hatte die vorige Tat keinen Bezug zur Schule.

Der flüchtige 32-Jährige wurde von der Polizei in der Nähe des Bahnhofes in Oberkotzau festgenommen. Er leistete keinen Widerstand. Bei ihm wurde auch die mutmaßliche Tatwaffe gefunden, ein Küchenmesser mit einer acht Zentimeter langen Klinge. Der Mann stand wohl unter dem "Einfluss berauschender Mittel", wie die Polizei weiter schreibt. Ihm wurde Blut entnommen, anschließend wurde er in ein Bezirkskrankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt wegen Bedrohung und Beleidigung. Die genauen Hintergründe sind noch unklar.

 
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