Update 22.10.2026 - 12:42 Uhr

Zwei Theater inszenieren „Kabale und Liebe“ mit Maren Eggert

Das Hamburger Thalia-Theater und das Deutsche Theater in Berlin machen gemeinsame Sache. Sie inszenieren ein Stück von Friedrich Schiller zusammen. Das bringt auch Maren Eggert wieder an die Elbe.

Maren Eggert spielt mal wieder Theater an der Hamburger Elbe. Sie kommt als Gast ans Thalia-Theater. (Archivbild) Bild: Christoph Soeder/dpa
Maren Eggert spielt mal wieder Theater an der Hamburger Elbe. Sie kommt als Gast ans Thalia-Theater. (Archivbild)

Die Schauspielerin Maren Eggert (52, Kieler „Tatort“, „Ich bin dein Mensch“) kehrt für einige Gastauftritte an das Hamburger Thalia-Theater zurück. Im Rahmen einer Kooperation des Hauses mit dem Deutschen Theater in Berlin wird sie in dem Stück „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller zu sehen sein, wie das Theater in Hamburg mitteilte. 

Zwei Theater, zwei Städte, eine Inszenierung

Das Besondere daran: zwei Theater, ein gemeinsames Ensemble und eine Inszenierung, die in beiden Städten gleichermaßen zu Hause ist. Die Proben finden jeweils zur Hälfte in Berlin und in Hamburg statt. Jede Stadt hat ihr eigenes Bühnenbild. 

Das Ensemble spielt nach den Premieren am 27. November in Berlin und am 4. Dezember in Hamburg abwechselnd in beiden Städten. Im Thalia-Theater sind bislang sechs weitere Vorführungen geplant, in Berlin steht bislang eine fest im Plan. Weitere seien aber geplant, sagte eine Sprecherin. 

Die gebürtige Hamburgerin Maren Eggert war von 2000 bis 2009 festes Ensemblemitglied des Hamburger Thalia-Theaters. Inszeniert wird das Stück von Anne Lenk, die schon länger an beiden Theatern regelmäßig arbeitet und seit 2025 auch feste Hausregisseurin am Thalia-Theater ist. 

Kooperation könnte Modell für die Zukunft des Theaters sein

In „Kabale und Liebe“ geht es um die Liebe von Luise und Ferdinand, die aus verschiedenen Schichten stammen und deren Liebe deshalb unter einem schlechten Stern steht. Luise wird von Maren Eggert gespielt. Die Rolle von Ferdinand übernimmt Felix Goeser. 

Die Kooperation ist nach Angaben beider Häuser auch ein Modell für die Zukunft des Theaters. So würden nachhaltiges Arbeiten, größere Sichtbarkeit und mehr Ressourcen für die Kunst möglich.

© dpa-infocom, dpa:261022-930-876592/2

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