Marktredwitz
24.10.2019 - 15:19 Uhr

Huskys töten Ziegen und Therapie-Schafe

Es muss ein Schock gewesen sein für die Bewohner des Heilpädagogischen Heims. Zwei Huskys haben über Nacht ihre Lieblinge getötet.

Schafe auf einer Weide. Symbolbild: Frank Rumpenhorst
Schafe auf einer Weide.

Zwei streunende Hunde haben in Oberfranken in der Nacht zum Mittwoch zehn Schafe und zwei Ziegen gerissen. Die Schafe lebten auf dem Gelände einer heilpädagogischen Einrichtung am nördlichen Stadtrand von Marktredwitz. Um 8 Uhr hat eine Mitarbeiter der Einrichtung die toten Tiere bemerkt.

Der Mann gab bei der Meldung an die Polizei an, dass er noch zwei Tiere über den Zaun springen und in den Wald habe flüchten sehen. Dass es sich bei diesen nicht wie vermutet um Wölfe gehandelt hat, stellte sich wenig später heraus.

Noch während der Aufnahme des Falles erreichte die Polizei eine zweite Meldung. Nahe des ersten Fundortes hatten die beiden Tiere zwei Ziegen gerissen, deren Besitzer verscheuchte die Tiere mit einer Mistgabel. Die Polizei konnte sie dann bis zum Haus des Hundehalters verfolgen. Hier stellte sich dann raus, dass es Huskys waren. Ein Experte des Landesamts für Umwelt bestätigte anhand der Bissspuren, dass Hunde Schafe und Ziegen gerissen haben. Bei den Schafen handelte es sich um spezielle Therapieschafe, "deren ideeller Wert den tatsächlichen Sachwert deutlich übersteigt", heißt es im Bericht der Polizei. Die zuständigen Behörden prüfen nun weitere Maßnahmen gegen den Hundehalter.

 
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