In der gerade beendeten Badesaison sind mehr Menschen in Deutschland im und am Wasser ums Leben gekommen als im Sommer des Vorjahres. Zwischen Anfang Mai und dem Ende der Sommerferien ertranken 248 Menschen - 12 mehr als im gleichen Zeitraum 2025, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft zum Stand 15. September mitteilte. Seit Jahresbeginn gab es 320 tödliche Badeunfälle, während es im Vorjahreszeitraum mit 328 etwas mehr waren.
Der folgenschwerste Monat des Jahres mit seiner Hitzewelle, die viele Menschen ans Wasser zog, war der Juni mit mindestens 101 Todesfällen - nur 2003 gab es in einem Juni noch mehr Todesopfer. Besonders gefährdet waren junge Menschen im Alter zwischen 11 und 30 Jahren - seit Jahresbeginn ertranken 88 Menschen in dem Alter, 15 mehr als im gesamten Vorjahr, und meist männlich. „Jugendliche und junge Männer gehen häufig vermeidliche Risiken ein“, erklärte DLRG-Präsidentin Ute Vogt Sie seien oft leichtsinnig, überschätzten sich selbst und könnten nicht oder nicht gut schwimmen.
Die meisten tödlichen Unfälle beim sommerlichen Baden gab es in Bayern: In dem Land mit seinen vielen Seen starben bis zum Ende der Sommerferien 61 (Vorjahreszeitraum: 73) Menschen, dahinter folgten Nordrhein-Westfalen mit 54 (38) Badetoten und Baden-Württemberg mit 35 (34) Opfern.
© dpa-infocom, dpa:260923-930-729443/1













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