Etliche Orte am Alpenrand haben eine ungewöhnlich warme Nacht hinter sich. Föhnbedingt seien etwa in Garmisch-Partenkirchen am Morgen zwischen 03.30 und 03.40 Uhr genau 28 Grad Celsius registriert worden, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes und sprach von einem bemerkenswerten Wert. Gegen Mitternacht seien es noch um die 18 Grad gewesen - die Differenz zu 28 Grad sei ungewöhnlich, aber durch Föhn zu erklären.
Nach Aussagen des Experten steigt bei Föhn feuchte Luft auf - in diesem Fall an der Alpensüdseite. Dabei kühlt sie ab, Wolken bilden sich und Niederschlag fällt. Die Luft verliert dadurch einen großen Teil ihrer Feuchtigkeit. Die nun trockenere Luft sinkt an der Alpennordseite ab und erwärmt sich wieder, der Wind nimmt zu.
Ob ein Rekord aufgestellt wurde, lasse sich erst nach umfangreichen Auswertungen sagen.
© dpa-infocom, dpa:260828-930-596925/1













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.