München
Update 03.08.2026 - 15:25 Uhr

Aigner träumt nach Knie-OP von Wanderung in Alpen

Jahrelang hatte Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner beim Wandern oder Skifahren Schmerzen im Knie. Nun hat sie sich unters Messer gelegt und wagt den Blick nach vorn.

Wegen einer Knie-Operation muss Ilse Aigner derzeit im Krankenhaus liegen. Doch für die Zeit nach der Reha hat sie schon wieder Pläne. (Archivbild) Bild: Sven Hoppe/dpa
Wegen einer Knie-Operation muss Ilse Aigner derzeit im Krankenhaus liegen. Doch für die Zeit nach der Reha hat sie schon wieder Pläne. (Archivbild)

Nach ihrer erfolgreichen Knie-Operation träumt Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner insgeheim schon wieder von ihrer nächsten Wanderung in den Alpen. „Das Wandern muss ich jetzt erst mal zurückstellen und plane auch erst einmal keine Bergtouren. Nach der Reha muss ich erst langsam wieder anfangen. Aber ich freue mich schon sehr auf die Zeit danach“, sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in München.

Ab Mittwoch beginnt drei Wochen Reha-Zeit

Am Mittwoch wechselt Aigner aus dem Krankenhaus in die Reha-Klinik. Drei Wochen lang heißt es dann, wieder Schritt für Schritt das Laufen zu lernen. Bereits jetzt sei sie aber schon auf Krücken im Krankenhaus wieder auf den Beinen. Auch sonst hat sei im Krankenhaus dank Visiten und Physiotherapie genug zu tun - immer wieder unterbrochen von vielen Genesungswünschen.

„Schaue am besten gar nicht zum Fenster hinaus“

„Die schlimmsten Tage sind schon vorbei“, gab sich Aigner positiv. Nach anfänglichen Schmerzen sei „alles gut, alles im normalen Plan“. Dass sie ausgerechnet jetzt bei bestem Sommerwetter ihre Ferien im Krankenhaus verbringe, darüber denke sie besser nicht nach: „Ich schaue am besten gar nicht zum Fenster hinaus. Aber das lässt sich jetzt nicht ändern. Die Operation musste sein, es wird ja nicht besser.“

Seit Jahren zunehmende Schmerzen am Knie

Seit Jahren hatte Aigner zunehmende Schmerzen am Knie, „insbesondere wenn ich wieder vom Berg runter ging. Skifahren ging dann zwar anfangs noch, im vergangenen Winter ging das aber auch nicht mehr.“

Nach der Sommerpause steht spannender Herbst an

Spätestens nach der Sommerpause steht auch für Aigner ein spannender Herbst an: Ihr Name wird derzeit ja hoch gehandelt für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Nachdem CSU-Chef Markus Söder wiederholt Aigner dafür als Kandidatin vorgeschlagen hat, erklärte kürzlich auch Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz, er halte sie für eine „respektable, denkbare Bundespräsidentin“. Aigner selbst schweigt zu dem Thema.

© dpa-infocom, dpa:260803-930-478157/2

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