München
02.04.2026 - 06:00 Uhr

DWD warnt vor Glätte – Frühlingsluft lässt auf sich warten

Glatte Straßen am Morgen, Sonne am Tag – doch in den Bergen bleibt der Winter tückisch. Dort drohen Lawinen.

Der Frühling lässt sich Zeit. Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn
Der Frühling lässt sich Zeit.

Noch einmal Frost - und vielleicht auch noch einmal ein bisschen Schnee. Zumindest in den Bergen. Der Winter hält sich auch zu Beginn des Osterfestes zäh in Bayern - am Gründonnerstag lohnt ein Ausflug, danach wird es wieder etwas ungemütlicher. 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für den Morgen des Gründonnerstags zunächst Frost voraus und warnt vor allem in Alpennähe vor Glätte durch überfrierende Nässe. Dann aber setzt sich fast überall die Sonne durch - ein bisschen Frühlingsluft also, auch wenn es mit maximal acht bis 15 Grad nicht sehr warm wird. 

Am Karfreitag ziehen wieder Wolken auf, nur phasenweise kommt die Sonne durch. Nördlich der Donau sind vereinzelte Schauer möglich. Am Samstag wird es noch trüber: Es gibt viele Wolken und gebietsweise Regen, ehe es gegen Abend wieder auflockert.

Erst ab Ostersonntag könnte es mehr Sonne geben - doch hier kann sich die Prognose noch ändern. Die Höchstwerte sollen auf bis zu 22 Grad steigen.

Lawinengefahr in den Bergen erheblich

In den Bergen dürfte der Schnee Skifahrer und Tourengeher noch einmal locken. Aber Vorsicht ist geboten. Laut Lawinenwarndienst herrscht oberhalb von 1.800 Metern weiter erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3. Das Hauptproblem sei der Neu- und Triebschnee der vergangenen Tage, erläuterten die Experten. Mittelgroße Schneebrettlawinen könnten vielerorts mit geringer Zusatzbelastung - etwa durch Tourengeher - ausgelöst werden. Unterhalb von 1.800 Metern herrscht mäßige Gefahr der Stufe 2.

© dpa-infocom, dpa:260402-930-897813/1

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