München
06.11.2026 - 13:19 Uhr

Freie Wähler wollen gemeinsam um Aiwanger trauern

Der überraschende Tod ihres Vorsitzenden hat die Freien Wähler in Schockstarre versetzt. Am Wochenende wollen sie sich treffen, aber keine Entscheidungen treffen. Die Nachfolgefrage bleibt noch offen.

Die Freien Wähler müssen Abschied von ihrem Vorsitzenden nehmen. (Archivbild) Bild: Lennart Preiss/dpa
Die Freien Wähler müssen Abschied von ihrem Vorsitzenden nehmen. (Archivbild)

Nach dem plötzlichen Tod ihres Parteivorsitzenden Hubert Aiwanger wollen die Freien Wähler aus Bund und Land an diesem Wochenende gemeinsam Abschied nehmen. Bei einem Treffen in München wolle man gemeinsam trauern, das sei der Wunsch von so vielen, sagte der Generalsekretär der Freien Wähler Bayern, Hans Martin Grötsch, der Deutschen Presse-Agentur. Auch Landtagsabgeordnete und Landräte sollten dabei sein.

Personaldebatten oder gar -entscheidungen solle es aber bei dem Treffen nicht geben, stellte der Generalsekretär klar und betonte: „Wir werden jetzt keine solche Debatte führen.“ Das wäre jetzt zu früh und der „völlig falsche Zeitpunkt“. Auch ein Sprecher der Freien Wähler auf Bundesebene erklärte, es gehe höchstens um organisatorische Fragen oder mögliche Zeitachsen. 

Aiwanger war am Mittwoch leblos in einem Hotelzimmer in Berlin gefunden worden. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion starb der 55-Jährige ohne Fremdverschulden, wie die Staatsanwaltschaft in Berlin mitteilte. Es stünden allerdings noch weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen an.

© dpa-infocom, dpa:261106-930-955456/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.