München
12.05.2023 - 19:25 Uhr

Große Aufregung um Softairwaffe in München

Ein Spezialkommando und 20 Polizeifahrzeuge rückten am Freitag in München aus. Ein Mann habe nach einem Streit mit einer Art Pistole gezielt.

Blaulicht am Abend. Symbolbild: Jan Woitas/dpa
Blaulicht am Abend.

Eine erlaubnisfreie Softairwaffe hat am Freitag einen großen Polizeieinsatz unter Beteiligung eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) in der Münchner Innenstadt ausgelöst. Wie die Beamten nach dem Einsatz berichteten, hatte es am Nachmittag einen Streit zwischen einem 21-Jährigen und einem 58 Jahre alten Mann gegeben - der jüngere Mann soll dabei einen „pistolenähnlichen Gegenstand“ aus einem Fenster gehalten haben.

In der Folge wurden 20 Streifen alarmiert, das SEK eilte zum vermeintlichen Tatort, mehrere Straßen wurden gesperrt. Dies führte zu erheblichen Staus. Letztlich stellte sich der verdächtige Gegenstand als Softairwaffe heraus, die der 21-Jährige besitzen durfte. Die Beamten nahmen ihm die Waffe sicherheitshalber trotzdem ab und verließen den Einsatzort, nachdem sie die Personalien notiert hatten. „Im Endeffekt war es gar nix“, lautete das Fazit eines Polizeisprechers.

Polizeibericht

© dpa-infocom, dpa:230512-99-668760/2

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.