München
15.10.2026 - 04:03 Uhr

Herbstferien: ADAC warnt vor Stau-Ausmaß wie im Sommer

Es wird voll auf den deutschen Autobahnen: Der ADAC warnt am großen Herbstferienwochenende vor hohem Verkehrsaufkommen. Was Reisende jetzt beachten sollten.

Herbstferien in elf Bundesländern: Am Freitag und Samstag erwartet der ADAC die größte Staugefahr. (Archivbild) Bild: Roberto Pfeil/dpa
Herbstferien in elf Bundesländern: Am Freitag und Samstag erwartet der ADAC die größte Staugefahr. (Archivbild)

Es ist Urlaubszeit in Deutschland – zumindest vielerorts: In elf Bundesländer dürfen sich die Menschen am Freitag über Herbstferien freuen. Der ADAC erwartet entsprechend viel Verkehr am Wochenende. Die Staugefahr könnte sogar das Niveau der Sommerferien erreichen.

Wann wird es auf den Straßen besonders voll?

Schon ab Freitagmittag füllen laut ADAC Urlaubsreisende sowie Pendlerinnen und Pendler die Autobahnen. Am Samstagvormittag wird es auf den Routen Richtung Alpen, Küsten und Seen eng. Der ADAC rät, sehr früh am Samstagmorgen oder erst am Sonntag loszufahren.

Besonders staugefährdet sind laut ADAC 13 Autobahnen. Darunter sind Abschnitte der A1, A3, A5, A7, A8, A9, A10, A13, A45, A61, A81, A96 und A99. Zudem sind Teile der A40 und der A3 gesperrt. Im Ausland trifft es die Brennerautobahn in Österreich und Italien sowie die Strecken zwischen Basel, Zürich und Chur.

Staus umfahren – eine gute Idee?

Der ADAC empfiehlt, auf der Autobahn zu bleiben, nur in den seltensten Fällen lohnt es sich, auf Landstraßen auszuweichen. Auf ihnen bremsen Ausweichverkehr, Ampeln und Ortsdurchfahrten. Um Ortschaften zu entlasten, können Polizei und Behörden zudem kurzfristig Durchfahrtsverbote einrichten – unter anderem an der A7 im Ostallgäu sowie der A8 in den oberbayerischen Landkreisen Rosenheim, Miesbach und Berchtesgadener Land.

Darauf sollten Reisende am Wochenende besonders achten

Eine Rettungsgasse sollten Autofahrerinnen und Autofahrer schon bei stockendem Verkehr bilden. Der ADAC rät außerdem, etwa alle zwei Stunden eine Pause einzulegen. Wer ein E-Auto fährt, sollte vorab auf der Strecke genügend Halte an Ladepunkten einplanen.

© dpa-infocom, dpa:261015-930-841516/1

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