Der Freistaat Bayern hat im vergangenen Jahr nach Angaben des Innenministeriums 33 Extremisten entwaffnet und 46 Waffenbesitzverbote ausgesprochen. Es handele sich vor allem um Personen, die der sogenannten Reichsbürger-Szene zuzuordnen seien, sowie um Rechtsextremisten.
„Die bayerischen Waffenbehörden unternehmen große Anstrengungen, damit Extremisten keinen Zugang zu Waffen haben“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Insgesamt seien den 33 im letzten Jahr entwaffneten Personen 47 Waffen entzogen worden - teilweise gaben sie diese freiwillig ab. Bei 52 weiteren sei die Prüfung noch nicht abgeschlossen.
Der Bayerische Landtag hatte 2020 die Waffengesetzgebung geändert. Seitdem wurde den Angaben zufolge 196 Personen der Waffenschein abgenommen, 129 gaben ihre Erlaubnisse freiwillig zurück. Insgesamt seien in diesem Zeitraum 899 Waffen entzogen und 224 Waffenbesitzverbote ausgesprochen worden.
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