München
Update 07.01.2026 - 12:32 Uhr

Kalte Polarluft lässt Bayern weiter bibbern - und schlittern

Der Winter bleibt im Freistaat vorerst fest im Sattel. Doch der Freitag verspricht mildere Temperaturen. Trotzdem heißt es weiterhin: Vorsicht vor glatten Straßen - besonders in einer Nacht.

Das eisige Winterwetter bleibt Bayern auch in den kommenden Tagen erhalten: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt landesweit Dauerfrost an. Bei Höchstwerten zwischen minus 6 und minus 1 Grad bibbert der Freistaat weiter. Schuld an diesen Temperaturen sei polare Kaltluft, so der DWD. Gegen die kann auch die Sonne nichts ausrichten, die sich heute immer mal wieder durch die Wolkendecke kämpft. Es weht ein schwacher bis mäßiger Südwind.

In der Nacht zum Donnerstag werden die Wolken dichter. Der DWD rechnet mit leichtem Schneefall. An den Alpen, besonders im Allgäu, werden demnach vier bis acht Zentimeter Neuschnee erwartet. Vorsicht: Es wird glatt. Die Temperaturen sinken auf minus 5 bis minus 16 Grad mit Tiefstwerten an den Alpen.

Mit Schnee und Glätte in Richtung Wochenende

Am Donnerstag zeigt sich der Himmel überwiegend stark bewölkt. Zunächst bleibt es meist trocken, gegen Abend beginnt es vielerorts zu schneien. In Ostbayern nochmals Dauerfrost zwischen minus 4 und 0 Grad, sonst etwas wärmer bei 0 bis plus 3 Grad. In der Nacht zum Freitag erwartet der Deutsche Wetterdienst schwierige Straßenverhältnisse wegen Glätte. Die Meteorologen gehen von hoher Unwettergefahr durch gefrierenden Regen aus.

Der Freitag bringt dann mit plus 1 bis plus 8 Grad etwas mildere Temperaturen. Es bleibt bewölkt, im Osten Bayerns anfangs teils noch gefrierender Regen und Schnee im Bergland. In der Nacht zum Samstag erwartet der DWD Schnee oder Schneeregen und Temperaturen zwischen plus 3 und minus 2 Grad – es kann also wieder glatt werden auf den bayerischen Straßen.

© dpa-infocom, dpa:260107-930-507482/2

 
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