München
07.08.2026 - 13:41 Uhr

Schleuser bringen Asiatinnen zur Prostitution nach Bayern

Mit 90 Einsatzkräften durchsucht die Polizei mehrere Wohnungen in München. Es geht um Menschenhandel und verbotene Prostitution von Frauen aus Asien.

Der Münchner Polizei ist ein Schlag gegen illegale Prostitution und Menschenhandel gelungen. (Symbolbild) Bild: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Der Münchner Polizei ist ein Schlag gegen illegale Prostitution und Menschenhandel gelungen. (Symbolbild)

Die Münchner Polizei hat einem mutmaßlichen Menschenhändler-Quartett das Handwerk gelegt. Die drei Männer im Alter zwischen 42 und 72 Jahren sowie eine 64 Jahre alte Frau sollen Frauen aus Asien nach Bayern gebracht und ihnen Wohnungen vermietet haben, in denen die Frauen der Prostitution nachgehen sollten, teilte die Polizei in München mit. 

Die Polizei habe mit 90 Einsatzkräften insgesamt zwölf Wohnungen durchsucht. Der 72-Jährige sitze inzwischen in Untersuchungshaft. Bei den Durchsuchungen seien Vermögenswerte von mehreren Hunderttausend Euro sichergestellt worden. Gegen die Frauen, darunter sechs aus Vietnam und eine aus China, wurden Anzeigen wegen verbotener Prostitution und Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht erstattet.

© dpa-infocom, dpa:260807-930-497985/1

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