München
14.02.2026 - 07:43 Uhr

Schnee zum Valentinstag – Hochwassergefahr bleibt bestehen

Weiße Überraschung zum Valentinstag: Schnee sorgt bis in Bayerns Flachland für winterliche Stimmung. Warum die Hochwassergefahr trotzdem bisher nicht gebannt ist und wann Glätte droht.

Die Hochwasserlage in Bayern bleibt angespannt. Bild: Pia Bayer/dpa
Die Hochwasserlage in Bayern bleibt angespannt.

Zum Valentinstag wird es weiß im Freistaat: Eine Kaltfront bringt Schnee bis ins bayerische Flachland. Damit könnte sich die Hochwasserlage zumindest vorerst beruhigen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Die Beruhigung sei allerdings nur vorübergehend. 

Mit Schnee ins Wochenende

Demnach zieht heute von Norden her bis in die tieferen Lagen Schneefall über den Freistaat. In weiten Teilen Nordbayerns fallen ein bis drei Zentimeter Neuschnee, in den östlichen Mittelgebirgen um fünf Zentimeter. Am Alpenrand sind deutlich höhere Mengen möglich. Die Temperaturen erreichen im Norden Werte um null Grad, im Südosten bis zu acht Grad.

In der Nacht zum Sonntag breitet sich Frost bei minus ein bis minus sechs Grad aus, vielerorts droht Glätte. Am Sonntag zeigt sich der Himmel teils sonnig, teils wolkig. Letzte Schneefälle klingen im Süden im Tagesverlauf ab. Mit Höchstwerten zwischen minus drei Grad im Oberpfälzer Wald und plus drei Grad am Untermain bleibt es spürbar kalt.

Noch keine Entwarnung beim Hochwasser

Die Hochwassergefahr bleibt bestehen: Durch wiederholte Regenfälle und Schneeschmelze sind mehrere Pegel in Franken in die Meldestufen zwei und drei gestiegen. Für Gebiete südlich der Donau wird derzeit kein Hochwasser erwartet. Experten rechnen aber mit einer vorübergehenden Wetterberuhigung, da der Regen bis in tiefe Lagen in Schnee übergeht. Dennoch können die Pegel in Nordbayern gebietsweise noch leicht ansteigen.

© dpa-infocom, dpa:260214-930-685877/1

 
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