München
07.01.2026 - 14:00 Uhr

Waffe im Flaschenhalter - Polizeieinsatz im Fitnessstudio

Eine junge Frau macht beim Training in einem Fitnessstudio eine besorgniserregende Beobachtung und ruft die Polizei. Im Nachhinein stellt sich die Situation als weniger brenzlich heraus als gedacht.

Nach dem Fund einer vermeintlichen Schusswaffe in einem Münchner Fitnessstudio ermittelt die Polizei gegen einen 21-Jährigen. (Symbolbild) Bild: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn/dpa
Nach dem Fund einer vermeintlichen Schusswaffe in einem Münchner Fitnessstudio ermittelt die Polizei gegen einen 21-Jährigen. (Symbolbild)

Eine Schreckschusspistole hat einen Polizeieinsatz in einem Münchner Fitnessstudio ausgelöst: Ein 21-Jähriger hatte die vermeintlich echte Waffe beim Training auf einem Laufband in die Trinkflaschenhalterung gesteckt, wie die Polizei mitteilte. Eine 21-Jährige, die am späten Montagabend ebenfalls in dem Fitnessstudio trainierte, bemerkte die Pistole und rief die Polizei.

Polizeibeamte stellten die Schreckschusswaffe sicher und kontrollierten deren Besitzer. Der 21-Jährige besaß laut Polizei den sogenannten „Kleinen Waffenschein“, mit dem man Schreckschusswaffen in der Öffentlichkeit bei sich haben darf. Allerdings hatte er den Schein laut Polizei entgegen den Vorschriften nicht dabei. Zudem dürfen Schreckschusswaffen Polizeiangaben zufolge in der Öffentlichkeit nur verdeckt getragen werden. Auch war er den Angaben nach betrunken und hatte die Pistole zwischenzeitlich unbeaufsichtigt in der Halterung gelassen.

Der 21-Jährige müsse sich nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten. Neben der Waffe und der mitgeführten Munition stellte die Polizei an der Wohnung des jungen Mannes weitere Munition und den Waffenschein sicher. Nun werde geprüft, ob er den Schein weiter behalten darf.

© dpa-infocom, dpa:260107-930-509610/1

 
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