Die Polizei Neumarkt hat in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt Neumarkt einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Nürnberg vollzogen. Am 9. Dezember waren die Beamten bei einer 34-jährigen Neumarkterin im Einsatz. Die Frau sollte, so der Verdacht, Hundewelpen der "Kategorie 1 gem. der Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit" - sogenannte Kampfhunde - aus dem Ausland nach Bayern eingeführt haben und diese ungeimpft sowie nicht artgerecht halten.
Wie die Polizei mitteilt, fanden die Einsatzkräfte vier "offensichtliche Kampfhundewelpen" im Alter von fünf Monaten und stellten diese sicher. Die Hunde sind vorübergehend in einem Tierheim untergebracht. Ein Gutachten zur Rassebestimmung ist seitens der Staatsanwaltschaft Nürnberg in Auftrag gegeben. Da die Hunde in Bayern nicht gehalten werden dürfen, sollen sie "nach einer präventiven Quarantänezeit" in ein anderes Bundesland bzw. Land vermittelt werden. Die Beschuldigte muss sich nun unter anderem wegen Verstoßes gegen das Hundeeinfuhr- und verbringungsbeschränkungs- sowie gegen das Tierschutzgesetz verantworten. "Auch wird ein gerichtliches Hundehaltungsverbot gegen die Beschuldigte beantragt", bilanziert Polizeisprecher Jörg Degenkolb.



















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