Bis Ende 2028 sollen tschechische und bayerische Verteilnetze digitalisiert werden – und zwar mit dem Projekt „Gabreta Smart Grids“. Laut Bayernwerk-Pressemitteilung ist dies eines der größten Energie-Verteilnetzprojekte der Europäischen Union, gefördert und kofinanziert wird "Gabreta" von der EU (mit 100 Millionen Euro), weitere 100 Millionen Euro bringen die Eon-Gesellschaften Bayernwerk und Eon Czech auf. Offiziell gestartet wurde das Projekt am Montag in Neunburg vorm Wald.
Das grenzübergreifende Gabreta-Gebiet umfasst knapp 70 000 Quadratkilometer, erstmals sollen dabei das bayerische und das tschechische Netz miteinander verbunden werden – konkret zwischen Mauth (Landkreis Freyung-Grafenau) und Kvilda, Philippsreuth und Strážný sowie Haidmühle und Stožec. Laut Mitteilung entfallen rund 110 Millionen Euro auf das Bayernwerk-Netz, rund 90 Millionen Euro fließen in die Entwicklung der tschechischen Netze. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nannte das Projekt "wegweisend für die grenzüberschreitende Gestaltung der Energiezukunft" – für Versorgungssicherheit und Klimaschutz.
Der Name "Gabreta" ist laut Mitteilung die keltische Bezeichnung für das Grenzgebiet Böhmerwald und Bayerischer Wald – damit wolle man unterstreichen, dass man Technik und Technologie immer in Verbindung mit den Lebensräumen sieht.



![Bild: Josef Rosner [Josef Rosner] (ROSNER.JOSEF@T-ONLINE.DE)
Tausende von Besuchern zogen auf dem 23. Kartoffelfest durch die Budenstraßen.](https://www.onetz.de/f/ic/ts/articlemedia/2026/10/05/2ba680d9-694e-459a-b369-523b9381baa3.jpg)
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