Am Mittwoch, 23. Oktober, wurde am St. Michael-Platz in Neutraubling gegen 17 Uhr ein sprengstoffverdächtiger Gegenstand gefunden. Laut Thomas Rölz von der Polizeiinspektion Neutraubling haben Bauarbeiter im Zuge von Aushubarbeiten im Bereich einer Baustelle einen Teil eines Stahlkörpers entdeckt, der einer Bombe ähnelt. Der Kampfmittelräumdienst rückte an und bestätigte noch am Abend den Verdacht.
Da die Bombe zum größten Teil noch im Erdreich steckte, konnte Sprengmeister Michael Weiß zunächst keine weiteren Details benennen. Polizeikräfte bewachten über Nacht die Fundstelle. Am Donnerstagmorgen legte der Sprengmittelräumdienst das Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg frei. Dabei wurde klar: Es handelt sich um eine 500-Kilogramm-Fliegerbombe. Weil sie durch den Aufprall schwer beschädigt wurde, ist sie laut dem Sprengmeister nur mehr zum Teil sprengfähig. Der Sicherheitsradius um den Fundort betrage deshalb lediglich 100 Meter. In dem betroffenen Bereich liegen den Polizeiangaben nach unter anderem ein Einkaufsmarkt und ein Logistiklager. Der Zeitpunkt der Entschärfung stand zunächst nicht fest.














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