Nürnberg
07.08.2026 - 16:31 Uhr

Freistaat lockert finanzielle Zügel für angeschlagene Bauern

Hitze und Trockenheit schmälern die Erträge auf den Feldern, eingebrochene Preise für Schweinefleisch kommen hinzu. Die bayerische Landwirtschaft braucht Hilfe vom Staat.

Auf vielen landwirtschaftlichen Flächen in Bayern ist derzeit der Ertrag in Gefahr, weil Hitze und Trockenheit Schäden verursachen. (Archivbild) Bild: Pia Bayer/dpa
Auf vielen landwirtschaftlichen Flächen in Bayern ist derzeit der Ertrag in Gefahr, weil Hitze und Trockenheit Schäden verursachen. (Archivbild)

Die bayerische Staatsregierung hat den Schweinehaltern im Freistaat Entlastungen finanzielle Entlastungen versprochen. „Die Lage der landwirtschaftlichen Betriebe ist ernst - die Schweinehaltung in Bayern steht unter massivem wirtschaftlichem Druck“, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU), jahrelang selbst als Vollerwerbs-Landwirt tätig. 

Konkret sollen im begründeten Einzelfall betroffene Betriebe steuerliche Stundungen erhalten können. Zudem sollen Einkommensteuer-Vorauszahlungen zügig und unbürokratisch an die tatsächliche aktuelle Ertragslage angepasst werden.

Neben den Schweinehaltern, die vom Verfall der Marktpreise betroffen sind, leiden derzeit viele Bauern unter der Dürre, wie Bayerns Bauernpräsident Günther Felßner nach einem Gespräch mit Füracker in Nürnberg erklärte. 

Auf Bundesebene wollen sich beide dafür einsetzen, dass es zu strukturellen Verbesserungen für die Landwirte kommt. Damit soll die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Betriebe gestärkt werden.

© dpa-infocom, dpa:260807-930-499273/1

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