Nürnberg
16.06.2025 - 14:44 Uhr
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Nürnberg-Kolumne: Tapas-Konzept für die Gastronomie im Nürnberger Volksbad

Unser Kollege Günter Kusch beobachtet das Geschehen in der Frankenmetropole. Heute geht es um die Pächter für die Gastronomie im Nürnberger Volksbad und eine filmreife Befreiungsaktion.

Die Pächter für die Gastronomie im Nürnberger Volksbad stehen fest. Archivbild: Daniel Karmann/dpa
Die Pächter für die Gastronomie im Nürnberger Volksbad stehen fest.

Tapas und Pommes

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Beim Nürnberger Volksbad, das derzeit aufwändig saniert wird, ist das nicht anders. Nachdem die Eröffnung immer wieder verschoben wurde, ist man froh, dass nun die Pächter für die Gastronomie feststehen. Ein Dreier-Team soll ab der zweiten Jahreshälfte 2026 die Verpflegung der Badegäste übernehmen. Womit zugleich klar wird, wann der Jugendstil-Tempel die Pforten öffnet. Entstehen soll laut Bürgermeister Christian Vogel ein "modernes Gesundheits-, Bade- und Begegnungszentrum". Und was wird in der Volksbad-Küche gezaubert? Eine Art "fränkisches Tapas-Konzept", schwärmt der Küchenmeister Carlo Koch. Die üblichen Pommes wird es nur im Schwimmbadbereich geben.

Bauch und Klofenster

Der Notruf klang nach Routine: "Person droht zu fallen", meldete ein Anrufer bei der Nürnberger Feuerwehr. Vor Ort entwickelte sich daraus eine filmreife Befreiungsaktion. Ein junger Mann war im ersten Stock seiner Wohnung mit dem Oberkörper aus einem schmalen Badefenster gerutscht – und steckte fest. Eingeklemmt im Bauchbereich, baumelten die Beine noch im Bad. Ungünstig war, dass die Badezimmertür von innen verschlossen war und keiner den Schlüssel herumdrehen konnte. Die Einsatzkräfte sicherten den Mann von außen und öffneten die Tür von innen mit Spezialwerkzeug. Der trockene Kommentar eines Feuerwehrmannes: "Wir befreiten ihn mit Teamgeist, Fingerspitzengefühl und Baucheinziehen."

Happen und Herzen

Aus dem kleinen Pavillon in der Nürnberger Innenstadt zieht ein aromatischer Duft bis zum Hauptmarkt. Lokale Gastro-Stars wie Gerhard Rippel und Diana Burkel zaubern fränkische Leckereien auf die Hand – gegen eine Spende für den guten Zweck, so ist auf einem Infozettel der Bürgerstiftung Nürnberg zu lesen. Burkel kocht normalerweise im Würzhaus in der Nordstadt und Rippel ist Betreiber des Burgwächters. Schirmherrin der Aktion namens "Herzenshappen" ist Anke König, Ehefrau des Oberbürgermeisters Marcus König. Der Erlös fließt in Projekte der Bürgerstiftung, zu denen der Kinderzirkus Gecco 2025, Theater- und Tanzworkshops, das Sommercamp und eine Musiktherapie im Hospiz zählen.

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