Die Bayerische Polizei organisiert kommende Woche bereits zum neunten Mal einen 24-Stunden-Blitzmarathon. In der Oberpfalz wird am Donnerstag, 24. März, ab 6 Uhr an insgesamt 82 Stellen die Geschwindigkeit gemessen. Alle Messstellen sind auf der Internetseite des Innenministeriums abrufbar. Der europaweite 'Speedmarathon' wird vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk 'ROADPOL' koordiniert.
"Zu schnelles Fahren ist die Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle", erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann im Vorfeld des Blitzmarathons. Rund ein Viertel der Verkehrstoten auf Bayerns Straßen gehe darauf zurück. 2021 wurden in Bayern insgesamt 109 von insgesamt 443 Personen durch Geschwindigkeitsunfälle getötet. "Unser Blitzmarathon soll alle Verkehrsteilnehmer wachrütteln, sich unbedingt an die Tempolimits zu halten. Es geht nicht darum, möglichst viele Verwarnungen auszusprechen oder Bußgeldbescheide zu verschicken."
Die Bayerische Polizei führt die verstärkten Geschwindigkeitskontrollen bis Freitag, 25. März, um 6 Uhr durch. Insgesamt rund 2000 Polizistinnen und Polizisten sowie etwa 50 Bedienstete der Gemeinden und Zweckverbände der kommunalen Verkehrsüberwachung kontrollieren die Geschwindigkeit an rund 2200 möglichen Messstellen in ganz Bayern mit Schwerpunkt vor allem auf Landstraßen.
Beim achten Bayerischen 24-Stunden-Blitzmarathon vom 21. bis 22. April 2021 hat die Bayerische Polizei 7036 Geschwindigkeitssünder erwischt, trotz ebenfalls frühzeitig veröffentlichter Messstellen. Den traurigen Höchstwert erreichte ein Motorradfahrer, der auf der Staatsstraße 2020 bei Bubesheim mit 231 Stundenkilometern anstatt der erlaubten 100 gemessen wurde.













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