11.09.2019 - 12:23 Uhr
OberpfalzDeutschland & Welt

Bestseller "Gut gegen Nordwind" verfilmt

Nora Tschirner ist wieder im Kino zu sehen – im Film "Gut gegen Nordwind". Außerdem startet diese Woche eine Doku über die Fantastischen Vier und die ersten drei Rambo-Teile erhalten eine Wiederaufführung.

In der Bestseller-Verfilmung "Gut gegen Nordwind" entspinnt sich zwischen Leo Leike (Alexander Fehling) und Emma Rothner (Nora Tschirner) ein intimer Online-Dialog.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Gut gegen Nordwind": Die deutschen Kinostars Nora Tschirner und Alexander Fehling lernen sich in der Bestseller-Verfilmung "Gut gegen Nordwind" durch einen winzigen Zahlendreher kennen: Emma Rothner (Nora Tschirner) schickt versehentlich eine Mail an Leo Leike (Alexander Fehling), zwischen den beiden entspinnt sich ein intimer Dialog - via Mail. Sie schreiben sich über ihren Alltag, ihre Gefühle so offen, wie es vielleicht nur zwei eigentlich Fremde können. Es geht um nichts Geringeres als die Liebe und das Schicksal - wann lohnt es sich zu kämpfen und wann muss man loslassen? Kann man den richtigen Moment im Leben verpassen?

(Regie: Vanessa Jopp – Mit Nora Tschirner, Alexander Fehling, Ella Rumpf, Claudia Eisinger – 122 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "Gut gegen Nordwind"

"Idioten der Familie": Viele Jahre war alles klar. Heli wohnt im Haus der verstorbenen Eltern und kümmert sich um Ginnie, ihre geistig behinderte Schwester. Angenehm für die drei Brüder, die sich so voll und ganz ihrer Selbstverwirklichung hingeben können. Doch nun ist Schluss damit. Heli will einiges in ihrem Leben verändern und Ginnie deshalb ins Heim schicken. Bevor die 26-Jährige abgeholt wird, verbringen die Geschwister noch mal ein gemeinsames Wochenende im ehemaligen Elternhaus. Das Kammerspiel "Idioten der Familie" von Regisseur Michael Klier zeigt spannungsreiche Tage, denn alle fünf haben völlig unterschiedliche Vorstellungen. Lilith Stangenberg ("Wild") spielt Ginnie, die in ihrer eigenen Welt lebt. In weiteren Rollen zu sehen sind Jördis Triebel, Kai Scheve, Hanno Koffler und Florian Stetter.

(Regie: Michael Klier – Mit Lilith Stangenberg, Jördis Triebel und Hanno Koffler – 102 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Idioten der Familie"

"Mein Leben mit Amanda": Der französische Regisseur Mikhaël Hers setzt sich in seinem neuen Film "Mein Leben mit Amanda" erneut mit Trauer nach einem Schicksalsschlag auseinander. Der etwas ziellos in Paris lebende junge David (Vincent Lacoste) muss sich plötzlich um seine Nichte Amanda (Isaure Multrier) kümmern, nachdem Davids Schwester, die alleinerziehende Sandrine (Ophélia Kolb), bei einem Terroranschlag getötet wird. David fühlt sich der Situation nicht gewachsen und muss dennoch eine Verbindung zu Amanda finden, die dem siebenjährigen Kind gerecht wird. Sein Problem: er bekommt nicht mal seine Beziehungen zur neuen Nachbarin Léna (Stacy Martin) oder seiner in London lebenden Mutter Alison (Greta Scacchi) auf die Reihe.

(Regie: Mikhaël Hers – Mit Vincent Lacoste, Isaure Multrier, Stacy Martin, Greta Scacchi, Ophelia Kolb – 107 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Mein Leben mit Amanda"

"Wer 4 sind": Mit ihrem Dokumentarfilm "Wer 4 sind" will die Hip-Hop-Gruppe Die Fantastischen Vier keinesfalls ihre Auflösung einläuten. "Der Film ist kein Abschied", sagte Thomas D (50) der Deutschen Presse-Agentur. Es sei eher so gewesen, dass das 30. Jubiläum der Band anstand und sie überlegt haben, was gemacht werden könnte. Regisseur Thomas Schwendemann sei mit der Idee eines Filmporträts auf die sie zugekommen. Der Filmemacher ist ihnen zwei Jahre lang mit einem Kamerateam gefolgt - der Streifen zeigt neben Archivaufnahmen und privaten Bildern vor allem den Entstehungsprozess des jüngsten Albums. Herausgekommen ist ein humorvoller und durchaus interessanter Einblick in das Leben und Schaffen einer der erfolgreichsten deutschen Bands.

(Regie: Thomas Schwendmann – 106 Minuten) (dpa)

Trailer "Wer 4 sind"

"Rambo": Sylvester Stallone feierte ab Mitte der 1970er Jahre große Erfolge als Boxer "Rocky". 1982 kam ein weiterer Film in die Kinos, der seinen Ruf als knallharte Kampfmaschine weiter festigen sollte: "Rambo". Stallone spielt darin einen traumatisierten, wortkargen Kriegsveteranen, der zurück in seiner Heimat von der Gesellschaft ausgeschlossen und schließlich sogar von der Polizei gejagt wird. Diese Figur des John Rambo gilt noch immer als eine der großen filmischen Kultfiguren. Mitte September (19. September) erscheint bereits der fünfte Teil der Reihe - dies ist auch der Anlass für ein besonderes Kinoevent: In einer "Special Night" kommen die ersten drei "Rambo"-Filme am 13. September noch einmal ins Kino.

(Regie: Ted Kotcheff, George Pan Cosmatos, Peter MacDonald – Mit Sylvester Stallone – 290 Minuten – frei ab 18 Jahren) (dpa)

Trailer "Rambo"

"Ein leichts Mädchen": Mit der großen Frage danach, was kommen soll im Leben, wo man hin möchte mit seinen Talenten und seinen Interessen, mit dieser Frage sieht sich auch die 16-jährige, an der Französischen Riviera beheimatete Naïma konfrontiert. Inmitten all dieser Ungewissheiten taucht plötzlich Naïmas, nur paar Jahre ältere, indes schon deutlich erfahrener wirkende Cousine auf: Es ist diese, aus Paris kommende Sofia, die Naïma mitnimmt in die Welt der Reichen und Schönen. Seine Weltpremiere feierte der Film, der im französischen Original den Titel "Une fille facile" trägt, in diesem Jahr beim Filmfestival von Cannes in der Sektion "Quinzaine des Réalisateurs". Dort wurde er mit dem Prix SACD bedacht. (Regie: Rebecca Zlotowski – Mit Mina Farid, Zahia Dehar, Lakdhar Dridi – 92 Minuten – frei ab 16 Jahren) (dpa)

Trailer "Ein leichtes Mädchen"

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