07.10.2019 - 19:02 Uhr
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Bezirk Oberpfalz will Popkultur zur Marke machen

Popkultur und Ämterbürokratie passen irgendwie zusammen. Der Bezirk Oberpfalz will trotzdem beides fruchtbar zusammenbringen.

Neue Saiten in der Kulturförderung: Populäre Musik soll in der Oberpfalz besser gefördert werden.
von Wolfgang Würth Kontakt Profil

Ab kommenden April soll es beim Bezirk einen "Beauftragten für Popularmusik" in Vollzeit geben. Dies hat der Kulturausschuss des Bezirkstags in seiner jüngsten Sitzung in Schönsee beschlossen. Zwar hat der Bezirk formell schon seit 2008 einen solchen Beauftragten, bisher ist dessen Tätigkeit jedoch auf vier Wochenstunden beschränkt, wie der Bezirk am Montag per Mitteilung bekannt gab.

Popularmusik zähle zu den wichtigen Standortfaktoren, insbesondere für junge Menschen, die in der Region bleiben oder zurückkommen wollen, zitiert die Pressemitteilung Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler (CSU). In dieser Bewertung war sich der Kulturausschuss des Bezirks einig und stimmte geschlossen dem Antrag Stefan Christophs aus Regensburg, zu.

Laut des Bezirksrats der Grünen soll die Stelle in den kommenden Wochen neu ausgeschrieben werden. Wichtig soll praktische Erfahrung und weniger ein theoretisches Studium sein. "Gut wäre, wenn die Stelle mit jemand besetzt wird, der Erfahrung in einer Band oder als Veranstalter gesammelt hat", sagt Christoph.

Als einer der ersten bayerischen Bezirke hatte die Oberpfalz bereits 2008 einen Popularmusikbeauftragten bestellt, allerdings nur mit vier Wochenstunden. Er ist bei der Kultur- und Heimatpflege angesiedelt. Seine Aufgabe ist laut Mitteilung "Oberpfälzer Popularkultur als Marke zu etablieren und die regionalen Bands als kulturelle Botschafter für die Oberpfalz zu gewinnen".

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