20.11.2019 - 13:50 Uhr
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"Die Eiskönigin" kehrt ins Kino zurück

"Die Eiskönigin" ist der weltweit erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten, spielte satte über 1,2 Milliarden US-Dollar ein. Nun kommt die Fortsetzung ins Kino. Alle Neustarts im Überblick.

Elsa, Anna, Kristoff und Rentier Sven sind zurück. Diese Woche startet "Die Eiskönigin 2" in den deutschen Kinos.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Die Eiskönigin 2": Sechs Jahre nach dem Animations-Hit "Die Eiskönigin -Völlig unverfroren" setzt Disney das Abenteuer der Schwestern Anna und Elsa fort. Natürlich sind in "Die Eiskönigin 2" auch Kristoff, Rentier Sven und Schneemann Olaf dabei. Die Regisseure des ersten Teils, Chris Buck und Jennifer Lee, sind ebenfalls wieder an Bord. Warum wurde Elsa mit magischen Kräften geboren? Die Suche nach Antworten führt die Schwestern und ihre Freunde auf eine abenteuerlichen Reise. "Die Eiskönigin", im Original schlicht "Frozen", erzählte den Märchenklassiker von Hans Christian Andersen sehr frei nach.

(Regie: Chris Buck und Jennifer Lee – in der deutschen Fassung mit den Stimmen von Hape Kerkeling, Willemijn Verkaik – 103 Minuten – FSK o.A.) (dpa)

Trailer "Die Eiskönigin 2"

"Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen": Fast 40 Jahre nach Stanley Kubricks Horrorklassiker "The Shining" kommt mit "Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen" eine Fortsetzung ins Kino. Ewan McGregor ("Trainspotting") spielt Danny Torrance, der im ersten Film als kleiner Junge im einsamen Overlook Hotel fürchterliche Dinge miterlebte. Inzwischen erwachsen, ist er dem Alkohol verfallen und versucht sein Leben in den Griff zu bekommen. Ein kleines Mädchen namens Abra (Kyliegh Curran), das ähnliche Kräfte hat wie er, nimmt Kontakt zu Danny auf. Gemeinsam stellen sie sich einem mysteriösen Kult, der von der charismatischen Rose (Rebecca Ferguson) geleitet wird. Die Gruppe tötet Menschen, die das Shining - übersinnliche Fähigkeiten - haben, um sich von ihrer Energie zu ernähren. Danny muss sich der Vergangenheit stellen und zum Overlook Hotel zurückkehren.

(Regie: Mike Flanagan – Mit Ewan McGregor, Rebecca Ferguson, Kyliegh Curran – 150 Minuten – frei ab 17 Jahren) (dpa)

Trailer "Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen"

"Bernadette": In "Bernadette" setzt der amerikanische Kult-Regisseur Richard Linklater ("Boyhood") ganz auf die australische Schauspielerin Cate Blanchett. Die zweifache Oscar-Preisträgerin ("Blue Jasmine", "Aviator") verwandelt sich in der Drama-Komödie in die titelgebende Bernadette, eine exzentrische Mutter, die unter Platzangst leidet und mit der Nachbarschaft im Clinch liegt. Teenager-Tochter Bee (Emma Nelson) möchte mit ihren Eltern in die Antarktis reisen, doch plötzlich verschwindet Bernadette spurlos und

Tochter und Vater (Billy Crudup) sind ratlos. Die frühere Stararchitektin sucht das Abenteuer, um sich selbst wiederzuentdecken.

(Regie: Richard Linklater – Mit Cate Blanchett, Kristen Wiig, Emma Nelson, Billy Crudup – 111 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Bernadette"

"Official Secrets": Kurz vor dem Irak-Krieg im Jahr 2003 spielt eine Mitarbeiterin der britischen Nachrichtenbehörde der Presse eine brisante Email zu, die den vom damaligen Premierminister Tony Blair und dem US-Präsidenten George W. Bush angestrebten Einmarsch im Irak in Frage stellt. In dem Politkrimi nach wahren Ereignissen spielt Keira Knightley ("Stolz & Vorurteil") die mutige Whistleblowerin Katherine Gun, die für ihr Handeln wegen Verstoßes gegen den Official Secrets Act angeklagt wird. Matt Smith ("The Crown") spielt den "Observer"-Journalisten Martin Bright, der die Geschichte publik macht. Ralph Fiennes ("Grand Budapest Hotel") ist der Anwalt Ben Emmerson, der Gun verteidigt. Regisseur Gavin Hood ("X-Men Origins: Wolverine") drehte den Politkrimi, dessen Thema auch 15 Jahre später nichts an Relevanz verloren hat.

(Regie: Gavid Hood – Mit Keira Knightley, Matt Smith, Ralph Fiennes – 112 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Official Secrets"

"Was gewesen wäre": Eine Liebesgeschichte auf zwei Zeitebenen - und der über allem schwebenden Frage: "Was gewesen wäre", wenn Astrid (Christiane Paul) sich vor mehr als 30 Jahren in der DDR anders entschieden hätte. Für den volatilen Freigeist Julius (Sebastian Hülk), ihre erste große Liebe. Doch heute ist da Paul (Ronald Zehrfeld), mit dem Astrid frischverliebt nach Budapest gereist ist - um dort mitten in ihre Vergangenheit zu stolpern. Freiheit, Selbstverwirklichung, Aufbruch, Flucht, Verrat und natürlich: Liebe. All das muss jetzt neu verhandelt werden.

(Regie: Florian Koerner von Gustorf – Mit Christiane Paul, Ronald Zehrfeld, Sebastian Hülk, Barnaby Metschurat – 89 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Was gewesen wäre"

"Marriage Story": Charlie und Nicole sind seit Jahren verheiratet, haben einen kleinen Sohn. Doch irgendwann geht es nicht mehr und sie trennen sich. Die Schauspielerin Nicole geht für ein Jobangebot nach Los Angeles und nimmt den Sohn mit; Bühnenregisseur Charlie bleibt in New York zurück. Zunächst glauben sie noch, die Trennung freundschaftlich regeln zu können, doch dann werden Scheidungsanwälte eingeschaltet und die Stimmung kippt dramatisch - die Trennung wird schmutzig, verletzend und demütigend. Noah Baumbach ("Frances Ha") schrieb das Drehbuch und führte Regie; in den Hauptrollen brillieren Scarlett Johansson und "Star Wars"-Star Adam Driver.

(Regie: Noah Baumbach – Mit Scarlett Johansson, Adam Driver, Laura Dern – 136 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Marriage Story"

"Pferde stehlen": Trond Sander ist 67 Jahre alt, Witwer, gerade hat er sich ein Haus in der norwegischen Einöde gekauft. Hierhin will er sich zurückziehen, als die Vergangenheit ihn einholt. Er erkennt seinen Nachbarn Lars wieder, beide verbindet eine Geschichte, die Jahrzehnte zurückreicht. Damals verbrachte der 15 Jahre alte Trond den Sommer 1948 mit seinem Vater in einer Hütte nahe der norwegisch-schwedischen Grenze. Eine Zeit, die sein Leben verändert und geprägt hat. Der Film "Pferde stehlen" von Hans Petter Moland basiert auf dem gleichnamigen Roman von Per Petterson. Als alter Mann blickt Trond (Stellan Skarsgård) auf den Sommer in der Nachkriegszeit zurück. «Pferde stehlen» erzählt von der Fragilität des Lebens, von Verlust und Enttäuschungen, von Liebe und Einsamkeit.

(Regie: Hans Petter Moland – Mit Stellan Skarsgård, Bjørn Floberg, Tobias Santelmann, Jon Ranes, Danica Curcic, Pål Sverre Hagen – 122 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Pferde stehlen"

"Land des Honigs": Stets trägt Hatidze ein gelbes Hemd. Gelb ist die Leitfarbe, das Leitmotiv dieser, beim wichtigen Sundance-Filmfestival in den Vereinigten Staaten 2019 ausgezeichneten Dokumentation. Gelb, die Farbe des Honigs. Hatidze lebt in einer entlegenen mazedonischen Bergregion, erste Bilder zeigen sie auf einem Bergkamm, in einer zerklüfteten Wand. Mit bloßen Händen greift sie nach Bienenwaben. Sie pflegt einen besonderen, einen besonders respektvollen Umgang mit den Bienen. Stets etwa lässt sie diesen die Hälfte des Honigs: "Etwas für euch, etwas für mich". Tamara Kotevska und Ljubomir Stefanov, die beiden Regisseure der bilderstarken Doku, sie blenden die Härten des Landlebens nicht aus.

(Regie: Tamara Kotevska und Ljubomir Stefanov – 85 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Land des Honigs"

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