02.10.2019 - 10:07 Uhr
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Im Kino: Will Smith und "Eine ganz heiße Nummer 2.0"

Will Smith ist wieder mal im Kino zu sehen und trifft in "Gemini Man, dem neuen Film von Ang Lee, auf sein jüngeres Ich. Außerdem erscheint mit "Eine ganz heiße Nummer 2.0" die Fortsetzung des Hits von 2011. Alle Starts im Überblick.

Will Smith trifft in "Gemini Man" auf sein jüngeres Ich.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Gemini Man": Was hat der taiwanisch-amerikanische Filmemacher Ang Lee nicht bereits alles an Auszeichnungen gewonnen. Darunter die zwei Regie-Oscars für die Filme "Brokeback Mountain" (2005) und "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger» (2012). Man darf also stets gespannt sein, wenn Lee, mittlerweile 64 Jahre alt, sich mal wieder mit einem Kinowerk präsentiert - diesmal mit Hollywoodstar Will Smith ("Men in Black") in einer Doppelrolle. Es geht um einen Auftragskiller namens Henry Brogan. Dieser wird selbst zum Gejagten, als sich ein junger Agent an seine Fersen heftet. Es handelt sich dabei um einen Klon Brogans. Will Smith war erst unlängst zu sehen im ziemlich erfolgreichen "Aladdin".

(Regie: Ang Lee – Mit Will Smith, Clive Owen, Benedict Wong – 117 Minuten – FSK o.A.) (dpa)

Trailer "Gemini Man"

"Eine ganz heiße Nummer 2.0": 2011 war "Eine ganz heiße Nummer" ein Überraschungshit im Kino. Drei Frauen aus der bayerischen Provinz riefen eine Hotline für Telefonsex ins Leben, um ihre knappen Kassen aufzubessern. 1,3 Millionen Kinobesucher wollten die Komödie mit Gisela Schneeberger, Rosalie Thomass und Bettina Mittendorfer sehen. Nun folgt "Eine ganz heiße Nummer 2.0". Die Einwohner von Marienzell fühlen sich von der digitalen Welt abgehängt. Ein modernes, blitzschnelles Internet soll her. Doch das kostet. Deshalb melden sich Lena, Maria und Waltraud bei einem Tanzwettbewerb an, bei dem ein hohes Preisgeld winkt. Einen prominenten Tanzlehrer haben sie bereits: Jorge González, der schon den Mädchen von "Germanys Next Topmodel" die richtigen Schritte beibrachte. In weiteren Rollen spielen Hardy Krüger Jr., Günther Maria Halmer und Franziska Schlattner; Regie führte Rainer Kaufmann.

(Regie: Rainer Kaufmann – Mit Gisela Schneeberger, Rosalie Thomass, Bettina Mittendorfer – 91 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Eine ganz heiße Nummer 2.0"

"Deutschstunde": Mit "Deutschstunde" hat Regisseur Christian Schwochow den Erfolgsroman von Siegfried Lenz fürs Kino verfilmt. Darin blickt Siggi Jepsen (Tom Gronau) aus einer Jugendstrafanstalt zurück auf seine Zeit als Kind (Levi Eisenblätter) zwischen seinem Vater (Ulrich Noethen), einem pflichtversessenen Dorfpolizisten, und einem befreundeten Künstler (Tobias Moretti), der sich gegen ein Malverbot der Nazis wehrt. Siggi wird zwischen den beiden Männern aufgerieben und steigert sich in den Wahn, die Bilder auch nach Kriegsende vor seinem Vater sichern zu müssen.

(Regie: Christian Schwochow – Mit Levi Eisenblätter, Ulrich Noethen, Tobias Moretti, Johanna Wokalek, Sonja Richter, Tom Gronau – 125 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Deutschstunde"

"Skin": Dieses Drama über einen Neonazi-Aussteiger beruht auf einer wahren Begebenheit: Bryon Widner lebt in einer Gruppe weißer Patrioten, die Ausländer und Ermittler hassen. Doch als Julie in sein Leben tritt, will er lieber Familienvater werden und aus der Szene aussteigen. Das geht nicht problemlos - zumal unzählige Tätowierungen Widners Körper zeichnen und ihn als Rechten entlarven. Also muss er die - wie auch seine alte "Familie" - loswerden. Der Film zeigt viele brutale Szenen, gibt Einblicke in die Strukturen einer rechtsextremen Gruppierung und ist vom Anfang bis zum Ende spannend. Vor allem Hauptdarsteller Jamie Bell überzeugt.

(Regie: Guy Nattiv – Mit Jamie Bell, Danielle Macdonald, Vera Farmiga, Bill Camp, Mike Colter – 117 Minuten – frei ab 16 Jahren) (dpa)

Trailer "Skin"

"UglyDolls": Im idyllischen Städtchen Uglyville leben die Ausgestoßenen. Moxy, Lucky Bat und Wage sind Puppen, die angeblich nicht perfekt genug sind, um von Kindern geliebt zu werden. Das Leben in Uglyville ist zwar schön, doch die Neugier lässt die rosafarbene Moxy nicht los. Gibt es da draußen noch eine andere Welt? Ist irgendwo ein Kind, das auf sie wartet? Motiviert durch die Botschaft in einem Glückskeks macht sich Moxy gemeinsam mit ihren Freunden auf den Weg, um es herauszufinden. In dem Animationsabenteuer wird Moxy von der Schauspielerin und Musikerin Lina Larissa Strahl gesprochen.

(Regie: Kelly Asbury – Mit den Stimmen von Lina Larissa Strahl, Florian Halm, Tilman Pörzgen – 90 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "UglyDolls"

"Zwischen uns die Mauer": Gleich mehrere Kinofilme schauen diesen Herbst auf den Mauerfall, der im November 30 Jahre zurückliegt. Einer davon ist das Liebesdrama «Zwischen uns die Mauer». Anna (Lea Freund) fährt 1986 mit ihrer westdeutschen Kirchengruppe nach Ost-Berlin. Dort verliebt sie sich in Philipp (Tim Bülow). Beide versuchen, Kontakt zu halten, doch bald bekommen sie Probleme mit der DDR-Führung. Finden die Teenager trotzdem noch zueinander? Regisseur Norbert Lechner ("Tom und Hacke", "Ente Gut! Mädchen allein zu Haus") erzählt sensibel von einer ersten Liebe unter schwierigen Bedingungen.

(Regie: Norbert Lechner – Mit Lea Freund, Tim Bülow, Franziska Weisz, Fritz Karl, Götz Schubert – 110 Minuten – FSK o.A.) (dpa)

Trailer "Zwischen uns die Mauer"

"Enzo und die wundersame Welt der Menschen": Golden Retriever, diese kinderlieben und meist ziemlich knuffig daher kommenden Hunde, machen sich immer gut auf großer Leinwand. Auch in "Enzo und die wundersame Welt" spielt ein solcher eine tragende Rolle. Benannt ist dieser nach dem Gründer eines italienischen Rennwagenherstellers: Enzo Ferrari. Enzos Herrchen, das ist Denny, ein noch auf den großen Erfolg wartender Rennfahrer. Passenderweise hat auch sein Hund ein Faible für Autorennen. Mit Dennys neuer Flamme aber (gespielt von Amanda Seyfried) fremdelt Enzo zunächst. Der Film basiert auf einem Roman des Amerikaners Garth Stein ("The Art of Racing in the Rain"). In der Originalversion leiht Kevin Costner dem süßen Enzo die Stimme.

(Regie: Simon Curtis – Mit Milo Ventimiglia, Amanda Seyfried, Gary Cole – 109 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Enzo und die wundersame Welt der Menschen"

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