31.07.2019 - 12:24 Uhr
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Neu im Kino" "Fast & Furious"-Teil und "Benjamin Blümchen"

Die "Fast & Furious"-Reihe geht weiter. Diesmal müssen Luke Hobbs und Deckard Shaw zusammenarbeiten – auch wenn sie das eigentlich nicht wollen. Alle Neustarts im Überblick.

Dwayne Johnson (links) als Secret-Service-Agent Luke Hobbs und Jason Statham als Ex-Elitesoldat Deckard Shaw in "Fast & Furious: Hobbs & Shaw".
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Fast & Furious: Hobbs & Shaw": Eigentlich können sich der Secret Service-Agent Luke Hobbs und der Ex-Elitesoldat Deckard Shaw nicht leiden. Doch dann taucht der Terrorist Brixton auf und die beiden verstrittenen Muskelpakete müssen zusammenarbeiten, um die Gefahr zu bannen. "Fast & Furious: Hobbs & Shaw" ist das neue Werk aus der weltweit enorm erfolgreichen Kino-Actionreihe "Fast & Furious". In den Hauptrollen sind erneut Dwayne Johnson und Jason Statham zu sehen; der Brite Idris Elba übernimmt den Part des Bösewichts. Regie führte David Leitch, der einst selbst Stuntman war. Offiziell zählt "Fast & Furious: Hobbs & Shaw" übrigens nicht als Fortsetzung der Filmreihe, sondern als Spinoff, also eine Art Ableger.

(Regie: David Leitch – Mit Dwayne Johnson, Jason Statham, Idris Elba - 134 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Fast & Furious - Hobbs & Shaw"

"Benjamin Blümchen": Der berühmte Elefant Benjamin Blümchen hat eine neue Mission. Er und sein Freund Otto (Manuel Santos Gelke) müssen den Neustädter Zoo vor der schlau-gemeinen Zora Zack (Heike Makatsch) retten. Die will den in die Jahre gekommenen Tierpark nicht nur entstauben, sondern auch teure Wohnhäuser darauf bauen. Das müssen Blümchen und seine Freunde verhindern. Seit mehr als 40 Jahren begeistert der Elefant große und kleine Kinder. Nun kommt er erstmals als animierter Riese in die Kinos. Die Kulissen und übrigen Darsteller (darunter auch Friedrich von Thun, Dieter Hallervorden und Uwe Ochsenknecht) sind dagegen ganz real.

(Regie: Tim Trachte – Mit Heike Makatsch, Manuel Santos Gelke, Friedrich von Thun, Dieter Hallervorden, Uwe Ochsenknecht, Tim Oliver Schultz, Liane Forestieri – ohne Altersbeschränkung – 91 Minuten) (dpa)

Trailer Benjamin Blümchen"

"Der unverhoffte Charme des Geldes": Es beginnt als blutiger Krimi mit einigen Toten und endet mit einem Plädoyer für mehr Menschlichkeit: Dazwischen passiert eine ganze Menge in der Thriller-Komödie «Der unverhoffte Charme des Geldes», dem neuen Film des kanadischen Oscar-Preisträgers Denys Arcand ("Die Invasion der Barbaren"). Im Mittelpunkt der Turbulenzen steht der vom Leben abgehängte Kurierfahrer Pierre-Paul Daoust (Alexandre Landry), dem plötzlich eine gewaltige Summe Geldes vor die Füße fällt. Was macht der eingefleischte Kapitalismus-Kritiker jetzt mit dem unverhofften Reichtum? Zumal die ganze Sache nicht ungefährlich ist, denn das schmutzige Geld gehört knallharten Gangstern, die über Leichen gehen. Aber mit Hilfe eines aus dem Knast entlassenen Finanzgenies und einer Escort-Lady, in die er sich auch noch verliebt hat, versucht Pierre-Paul allen ein Schnippchen zu schlagen.

(Regie: Denys Arcand – Mit Alexandre Landry, Maripier Morin, Rémy Girard und Louis Morissette – 129 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Der unverhoffte Charme des Geldes"

"Love after Love": In "Love after Love" muss eine Familie mit dem Krebstod des Vaters umgehen. Auf ihre jeweils ganz eigene Weise bringt ihre Trauer die Familienmutter Suzanne (Andie MacDowell) und ihre erwachsenen Söhne Nicholas (Chris O'Dowd) und Chris (James Adomian) aus dem Takt. Die Familienmitglieder entfremden sich voneinander und nähern sich wieder an, sind irritiert davon, wie die anderen mit der Situation umgehen, kommen aber auch mit dem eigenen Verhalten nicht klar. Vor allem die Leistung der Schauspieler macht dieses US-amerikanische Familiendrama sehenswert.

(Regie: Russell Harbaugh – Mit Andie MacDowell, Chris O'Dowd, Gareth Williams – 92 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Love after Love"

"Es gilt das gesprochene Wort": Die Hamburger Pilotin Marion (Anne Ratte-Polle) muss eine Pause vom Beruf einlegen. Als sie mit ihrem Liebhaber Urlaub in der Türkei macht, trifft sie auf den jungen Baran (Ogulcan Arman Uslu). Der Gigolo bittet sie, ihn nach Deutschland mitzunehmen und zu heiraten. Das Drama "Es gilt das gesprochene Wort" erzählt eine ungewöhnliche Geschichte. Solche Konstellationen habe er früher selbst in der Pension seiner Großeltern in Marmaris beobachtet, schildert Regisseur Ilker Çatak im Pressematerial. Beim Filmfest München bekam die Produktion gerade zwei Förderpreise.

(Regie: Ilker Çatak – Mit Anne Ratte-Polle, Ogulcan Arman Uslu, Godehard Giese, Jörg Schüttauf – 122 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Es gilt das gesprochene Wort"

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