28.11.2019 - 13:12 Uhr
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Neu im Kino: Jennifer Lopez spielt Stripperin in "Hustlers"

Jennifer Lopez ist im Kino zurück. Diesmal in ungewohnter Rolle. "Hustlers" ist alles andere als eine Romcom. In dem Gangster-Drama spielt "JLo" eine Stripperin, die Geschäftsmänner um ihr Geld erleichtert. Alle Neustarts im Überblick.

In "Hustlers" wischen Annabelle (Lili Reinhart), Ramona (Jennifer Lopez), Mercedes (Keke Palmer) und Destiny (Constance Wu, von links) der Männerwelt eins aus.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Hustlers": Als wegen der Wirtschaftskrise die Geschäfte der beiden Stripperinnen Destiny (Constance Wu aus "Crazy Rich Asians") und Ramona (Jennifer Lopez) immer schlechter laufen, fangen sie an, die Kreditkarten ihrer betrunkenen Kundschaft leerzuräumen. Ihr Kalkül: Niemals würde einer der schmierigen Kerle sich melden, dass er in einem Stripclub um sein Geld betrogen wurde. Eines Tages wendet sich aber doch eines der Opfer an die Polizei. Ein wahrer Fall, erzählt im New York Magazine, war die Grundlage für diese unterhaltsame Mischung aus Gangsterfilm und Stripperdrama mit einer umwerfenden J.Lo in der Hauptrolle.

(Regie: Lorene Scafaria – Mit Constance Wu, Jennifer Lopez, Julia Stiles, Lizzo – 107 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Hustlers"

"The Good Liar - Das alte Böse": Über das Internet lernt der professionelle Hochstapler und Betrüger Roy (Ian McKellen) die wohlhabende Witwe Betty (Helen Mirren) kennen. Es dauert nicht lang, bis es zwischen den beiden funkt und Betty den gutmütig wirkenden Rentner sogar bei sich einziehen lässt. Während Roy mit seinem Geschäftspartner Vincent (Jim Carter) seinen kriminellen Plan vorantreibt, wird Bettys Enkel zunehmend misstrauisch und stellt Nachforschungen über Roys zweifelhafte Vergangenheit an. Doch auch die geheimnisvolle Betty verfolgt einen Plan. US-Regisseur Bill Condon ("Dreamgirls") inszenierte den wendungsreichen Film "The Good Liar - Das alte Böse" mit bestens aufgelegten Altstars. Was als lockerer, humorvoller Krimi beginnt, entwickelt sich zu einem komplexen Drama, in vieles anders ist, als es die Beteiligten vorgeben.

(Regie: Bill Condon – mit Helen Mirren, Ian McKellen, Jim Carter – 112 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "The Good Liar"

"Der Leuchtturm": Das düstere Drama "Der Leuchtturm" bringt auf einer einsamen Insel zwei starke Schauspieler zusammen. Willem Dafoe spielt einen abgehärteten Leuchtturmwärter, Robert Pattinson den jüngeren, in sich gekehrten Gehilfen. Zusammen sind sie Stürmen, Isolation und am Ende dem Wahnsinn ausgesetzt. Der amerikanische Regisseur Robert Eggers zeichnet das Schicksal der beiden Männer am Ende des 19. Jahrhunderts vor der Küste Neuenglands in packenden Schwarzweiß-Bildern nach. Wie schon in seinem gefeierten Debütfilm "The Witch" (2016) spickt er das Psychodrama mit Horrorelementen vor einer apokalyptischen Naturkulisse.

(Regie: Robert Eggers – Mit Willem Dafoe, Robert Pattinson, Valeriia Karaman, – 109 Minuten – FSK keine Angaben) (dpa)

Trailer "Der Leutturm"

"Amazing Grace": Mit dem Film "Aretha Franklin: Amazing Grace" hat Regisseur Alan Elliott fast fünf Jahrzehnte nach den Originalaufnahmen eine Musikdoku zum erfolgreichsten Album der Queen of Soul fertigstellen können. Das noch von Regisseur Sydney Pollack ("Jenseits von Afrika") aufgezeichnete Material lag wegen lange nicht lösbarer Tonprobleme Jahre in den Archiven. Die Aufnahmen des Gospel-Albums entstanden 1972 in der New Temple Missionary Baptish Church in Los Angeles. Franklin war zu diesem Zeitpunkt längst ein Star. Das lockte auch einen besonderen Gast zu den Aufnahmen des zweitägigen Konzerts: Mick Jagger, damals nicht mal 30-jähriger Leadsänger der Rolling Stones, tauchte überraschend in der Kirche auf.

(Regie: Alan Elliott, Sydney Pollack – Mit Aretha Franklin, James Cleveland, Alexander Hamilton, C.L. Franklin, Mick Jagger – 87 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "Amazing Grace"

"Mein Ende. Dein Anfang.": Die Supermarktkassiererin Nora (Saskia Rosendahl) und der Physik-Doktorand Aron (Julius Feldmeier) haben sich unsterblich ineinander verliebt. Dann geschieht das Unfassbare: Der zufällig anwesende Aron wird bei einem Banküberfall von den Tätern erschossen. Wenig später lernt die immer noch traumatisierte Nora den Familienvater Natan (Edin Hasanovic) kennen, der um das Leben seiner leukämiekranken Tochter kämpft. Die beiden kommen sich näher, aber Nora wird das Gefühl nicht los, Natan bereits zu kennen. Die 1988 in München geborene Regisseurin Mariko Minoguchi erforscht in ihrem Spielfilmdebüt die Macht des Zufalls und die Konsequenzen, die unser Handeln für andere haben kann. Überzeugend sind ihre jungen Darsteller, allen voran Saskia Rosendahl als vom Schicksal gebeutelte Protagonistin.

(Mit Saskia Rosendahl, Edin Hasanovic, Julius Feldmeier – 111 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Mein Ende. Dein Anfang."

"The Informer": Um früher wieder bei Tochter und Frau zu sein, trifft ein Krimineller und vormaliger Soldat einer Spezial-Truppe eine Absprache mit dem Federal Bureau of Investigation, kurz: FBI. Als Informant soll er der amerikanischen Sicherheitsbehörde Nützliches liefern über einen, in New York tätigen polnischen Drogen-Boss. Die Besetzungsliste des Thrillers umfasst Namen wie Rosamund Pike ("Gone Girl"), Joel Kinnaman ("RoboCop"), Ana de Armas (angekündigt für den kommenden James Bond-Film, "No Time to Die"), Clive Owen ("Gemini Man") sowie auch: Rap-Künstler und Schauspieler Common. Der knapp zwei Stunden lange Film basiert auf einem Roman ("Tre sekunder") der Autoren Börge Hellström und Anders Roslund.

(Regie: Andrea Di Stefano – Mit Ana de Armas, Rosamund Pike, Joel Kinnaman) (dpa)

Trailer "The Informer"

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