Oberpfalz
18.12.2019 - 11:01 Uhr

Neu im Kino: "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers"

Die Macht kehrt auch dieses Weihnachten wieder zurück. Mit "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" findet die dritte Trilogie der erfolgreichen Film-Reihe ihren Abschluss. Alle Kinostarts im Überblick.

Rey (Daisy Ridley, links) trifft in "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" erneut auf Kylo Ren (Adam Driver). Bild: Lucasfilm Ltd. & TM./Walt Disney/dpa
Rey (Daisy Ridley, links) trifft in "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" erneut auf Kylo Ren (Adam Driver).

"Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers": Mit "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" findet die beliebte Weltraum-Saga ihren Abschluss - zumindest vorläufig. Nach dem unter Fans umstrittenen Vorgängerfilm von Regisseur Rian Johnson hat J.J. Abrams beim neunten Science-Fiction-Spektakel wieder die Regie übernommen. Der 53-Jährige zeichnete schon für Episode 7 «Das Erwachen der Macht» verantwortlich. Im Mittelpunkt des neuen Films stehen erneut die Jedi-Schülerin Rey (Daisy Ridley) und der finstere Kylo Ren (Adam Driver). Über die Handlung wurde vor dem Kinostart kaum etwas bekannt. Klar ist aber, dass es nicht nur ein Wiedersehen mit der im Dezember 2016 gestorbenen Schauspielerin Carrie Fisher als General Leia geben wird. Auch Mark Hamill als Luke Skywalker und Ian McDiarmid als Imperator Palpatine gehören zur Besetzung - und das obwohl beide Charaktere in früheren Episoden das Zeitliche segneten.

(Regie: J.J. Abrams – Mit Daisey Ridley, Mark Hamill, Ian McDiarmid – 142 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers"

"The Peanut Butter Falcon": Zak ist ein junger Mann mit Down-Syndrom, der abhaut, um sich einen Traum zu verwirklichen: Er will auf die Wrestlingschule seines Idols, dem "Salt Water Redneck". Auf dem Weg trifft er Tyler (Shia LaBeouf, "Transformers"), ebenfalls ein Rebell auf der Flucht, der für Zak (Zack Gottsagen) zum Mentor und Freund wird. Gemeinsam streifen sie durch die Flussdeltas North Carolinas, trinken Whiskey und fangen Fisch - und sie überzeugen Eleanor (Dakota Johnson, "Fifty Shades of Grey"), eine junge Pflegerin, die eigentlich Zak zurück ins Heim bringen soll, sie auf ihrem Weg nach Florida zu begleiten.

(Regie: Tyler Nilson und Michael Schwartz – Mit Zack Gottsagen, Shia LaBeouf, Dakota Johnson – 97 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "The Peanut Butter Falcon"

"The Farewell": Der Film "The Farewell" beginnt mit einem Todesurteil: Eine ältere Chinesin lässt sich in einem Kernspintomographen durchleuchten und das Publikum erfährt danach, dass sie Krebs im Endstadium hat. Drei Monate bleiben ihr noch zu leben. Weil "Nai Nai" (eine Verniedlichung von "Großmutter") aber so prall und zufrieden im Leben steht, entscheidet sich ihre Familie, der Frau nichts von der Diagnose zu erzählen. Auch, als alle für eine Hochzeitsfeier zusammenkommen, will der Clan das große Geheimnis nicht verraten - kein einfaches Unterfangen.

(Regie: Lulu Wang – Mit Awkwafina, Tzi Ma, Diana Lin, Shuzhen Zhou, Han Chen – 98 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "The Farewell"

"Einsam Zweisam": Rémy und Mélanie sind beide um die Dreißig und Single. Sie leben im gleichen Pariser Viertel und sind fast Nachbarn. Sie laufen sich regelmäßig über den Weg, ohne sich wirklich zu begegnen. Während Mélanie versucht, über Onlinedating einen Partner zu finden, kämpft Rémy damit, überhaupt jemanden anzusprechen. Mit "Einsam Zweisam" hat Cédric Klapitsch ("L'auberge espagnole - Barcelona für ein Jahr") eine Tragikomödie geschaffen, die vom Leben in der Großstadt und der mühseligen Suche nach dem Glück erzählt. In die Rollen von Rémy und Mélanie sind François Civil und Ana Girardot geschlüpft, mit denen Klapitsch bereits "Der Wein und der Wind" drehte.

(Regie: Cédric Klapisch – Mit Ana Girardot, François Civil, Camille Cottin – 110 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Einsam Zweisam"

"Buñuel - Labyrinth der Schildkröten": Basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel von Fermín Solís erzählt Regisseur Salvador Simó mit seinem 80-Minüter von der Entstehung des dritten Films von Luis Buñuel, dem berühmten spanisch-mexikanischen Surrealisten (1900 bis 1983). Mit "Ein andalusischer Hund" war er 1928 berühmt geworden. Nach einem Skandal jedoch um seinen zweiten Film, "Das goldene Zeitalter", distanzieren sich die Geldgeber von Buñuel. Ein guter Freund indes, der Bildhauer Ramón Acín, verspricht, bei einem Lotteriegewinn Buñuels nächsten Film zu finanzieren. Und tatsächlich gewinnt Acin. Dieser Animationsfilm gewann bereits einige Preise, darunter gerade auch den Europäischen Filmpreis für den besten Animationsfilm.

(Regie: Salvador Simó – 80 Minuten – FSK o.A.) (dpa)

Trailer "Buñuel - Labyrinth der Schildkröten"

"Cunningham": Zusammengearbeitet hat Merce Cunningham unter anderem mit Künstlern wie Radiohead, John Cage, Jasper Johns, Warhol, Robert Rauschenberg, Frank Stella und Sonic Youth. Kaum einer hat zudem so viel getan für den modernen, den zeitgenössischen Tanz wie der, 1919 im Bundesstaat Washington geborene und im Sommer 2009 in New York gestorbene Choreograf und Tänzer. Im Verlauf seiner langen, mehrere Dekaden währenden Karriere schuf Cunningham mehr als 150 Choreografien und über 800 Events. Wer möchte, kann die in diesem Film (Regie: Alla Kovgan) zu sehenden Neu-Interpretationen von Choreografien des Meisters im Kinosaal in 3D erleben. Außerdem gibt es die 2D-Version.

(Regie: Alla Kovgan – 93 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "Cunningham"

 
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