08.01.2020 - 14:46 Uhr
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Neu im Kino: "Underwater" und "The Grudge"

In "Underwater" wird ein bedrohliches Tiefsee-Wesen gewckt. Vincent Cassel und Kristen Stewart spielen die Hauptrollen. Mit "The Grudge" kommt ein weiterer Horrorfilm von Nicolas Pesce auf die Leinwand. Alle Kinostarts im Überblick.

Diese Woche erscheint "Underwater" im Kino.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Underwater": Ein Film, der uns Zuschauer hinabzieht, viele Kilometer weit unter die Meeresoberfläche. Kristen Stewart und andere Darsteller befinden sich auf einer Art Bohrinsel, Wissenschaftler und Ingenieure, die allesamt erschüttert werden durch ein heftiges Seebeben. In dessen Folge wird nicht nur die Forschungsstation beschädigt, sondern auch ein bedrohliches Tiefsee-Wesen geweckt. Auch Vincent Cassel gehört zur Mannschaft der Wissenschaftsstation. Der französische Schauspieler ist unter anderem bekannt durch seine Auftritte in Filmwerken wie "Tödliche Versprechen - Eastern Promises" oder, an der Seite von Natalie Portman, "Black Swan" von Darren Aronofsky. Hier auf dem Regiestuhl saß William Eubank.

(Regie: William Eubank – Mit Vincent Cassel, Kristen Stewart, T.J. Miller – 95 Minuten – frei ab 16 Jahren) (dpa)

Trailer "Underwater"

"The Grudge": Zwei Filme hat der junge Filmemacher Nicolas Pesce aus den USA bisher gedreht: "The Eyes of My Mother", sein Debüt, feierte 2016 beim Festival von Sundance seine Premiere. Mit "Piercing" legte Pesce 2018 ein weiteres Gruselwerk vor. Jetzt kommt "The Grudge" bei uns in die Lichtspielhäuser - die Neuinterpretation eines unheimlichen Films aus dem Jahr 2004, damals mit Sarah Michelle Gellar in einer Hauptrolle. Es geht um ein Haus, in dem eine böse übernatürliche Einheit ihr Unwesen treibt, ein Haus, das niemand unbeschadet betritt. Nebst Mimen wie Andrea Riseborough und Tara Westwood ist auch John Cho ("Star Trek") zu sehen.

(Regie: Nicolas Pesce – Mit Tara Westwood, Junko Bailey, David Lawrence Brown – 93 Minuten – frei ab 16 Jahren) (dpa)

Trailer "The Grudge"

"Freies Land": Verschwundene Mädchen, ein mysteriöses Jagdhaus und zwei Ermittler auf Kriegfuß - Christian Alvarts "Freies Land" lässt seinen neuen Film als deutsch-deutschen Krimi in den Jahren unmittelbar nach dem Mauerfall spielen. Dabei tritt West-Kommissar auf Ost-Kommissar: Die beiden Kommissare Patrick Stein (Trystan Pütter) und Markus Bach (Felix Kramer) gehen in einer ostdeutschen Kleinstadt einem Verbrechen nach. Zwei Schwestern sind spurlos verschwunden. Dabei treffen sie auf eine verschlossene Gesellschaft, die ein dunkles Geheimnis für sich bewahrt. Selbst die Mutter der beiden Mädchen (Nora Waldstätten) wird schweigt - aus Angst. Alvart, der sich unter anderem mit seinem Film "Antikörper" und der Netflix-Serie "Dogs of Berlin" als Krimi-Fachmann etabliert hat, inszeniert seinen jüngsten Film als Parabel für die Verwerfungen nach der Wiedervereinigung.

(Regie: Christian Alvart – Mit Felix Kramer, Trystan Pütter, Nora Waldstätten – 129 Minuten – frei ab 16 Jahren) (dpa)

Trailer "Freies Land"

"Milchkrieg in Dalsmynni": Der Himmel ist grau, die Höfe überschuldet und die Zukunft düster: Im scheinbaren Nirgendwo der isländischen Provinz kämpfen die Milchbauern tagtäglich ums Überleben. Große Schuld daran haben auch die Knebelverträge der örtlichen Kooperative, die die Farmer dazu zwingen, deren Produkte zu überhöhten Preisen zu kaufen. Eine Frau macht das Spiel aber nicht mehr mit. Inga (Arndís Hrönn Egilsdóttir) will Gerechtigkeit für alle und beginnt Widerstand leisten. In "Milchkrieg in Dalsmynni" von Grímur Hákonarson ist die

hippe Hauptstadt Reykjavík ganz weit entfernt. Nach seinem Schaf-Drama "Sture Böcke" (2015) wirft er jetzt mit dem Milch-Drama einen weiteren Blick in das rurale Island. Mit Spannung erzählt und mit grimmigen Humor versetzt lernt man eine ganz andere Seite des Inselstaats kennen.

(Regie: Grímur Hákonarson – Mit Arndís Hrönn Egilsdóttir, Sveinn Ólafur Gunnarsson, Sigurður Sigurjónsson – 92 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Milchkrieg in Dalsmynni"

"Little Joe": Alice, eine allein erziehende Mutter, ist eine ehrgeizige Forscherin, die an einer genmanipulierten Pflanze arbeitet. Tatsächlich gelingt ihr das scheinbar Unmögliche: Wenn man die Pflanze mit der hübschen Blüte gut pflegt und mit ihr spricht, dann stößt diese einen Stoff aus, der glücklich macht. Noch sind zwar ein paar Tests notwendig, um mögliche Nebenwirkungen auszuschließen, doch Alice (Emily Beecham) nimmt schonmal eine dieser Pflanzen für ihren Sohn Joe mit nach Hause. Dann aber scheint "Little Joe", wie sie die Blume getauft haben, ein seltsames - und äußerst gefährliches - Eigenleben zu entwickeln. Die Österreicherin Jessica Hausner wirft in "Little Joe - Glück ist ein Geschäft" Fragen nach unserem Umgang mit vermeintlich bahnbrechenden Errungenschaften auf.

(Regie: Jessica Hausner – Mit Emily Beecham, Ben Whishaw, Kerry Fox – 106 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Little Joe"

"Vier zauberhafte Schwestern": Die vier Schwestern Flame, Marina, Flora und Sky verbindet ein großes Geheimnis: Sie können die vier Elemente beherrschen. Ihre Eltern wissen nichts davon, ebenso wenig wie von dem geheimen Raum im Keller des Familienanwesens. Dort steht nämlich die magische Windrose, die die Schwestern gemeinsam aktivieren. Die Quelle versprüht Elbenstaub, welcher die magischen Kräfte der Schwestern verstärkt. Doch durch die Aktivierung der Quelle rufen die Mädchen die böse Hexe Glenda (Katja Riemann) auf den Plan. Sie will die Macht der Quelle dazu nutzen, alle vier Elemente und damit die Welt zu beherrschen. Daher versucht sie zwischen den Schwestern Zwietracht zu säen, um das Schloss und damit auch die Windrose an sich zu reißen.

(Regie: Sven Unterwaldt – Mit Laila Padotzke, Lilith Julie Johna, Hedda Erlebach – 97 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "Vier zauberhafte Schwestern"

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