10.07.2019 - 09:59 Uhr
OberpfalzDeutschland & Welt

Neu im Kino: "Yesterday" von Danny Boyle

"Yesterday" startet diese Woche im Kino. Die Idee des neuen Films von Danny Boyle: Die Beatles sind aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden! Nur Jack Malik kennt die Lieder der britischen Band noch und startet mit den Klassikern durch.

Himesh Patel als Jack Malik in "Yesterday".
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Yesterday": Jack Malik ist ein erfolgloser Singer-Songwriter, der sich schließlich entscheidet, die Gitarre an den Nagel zu hängen. Noch in derselben Nacht kommt es zu einem mysteriösen, weltweiten Stromausfall, Jack (Himesh Patel) wird von einem Bus angefahren und als er später im Krankenhaus aufwacht, hat nicht nur er zwei Zähne verloren, sondern die gesamte Welt jegliche Erinnerung an die Beatles. Nur Jack erinnert sich noch - er gibt die Musik der Band aus Liverpool als seine eigene aus und wird in dieser romantischen Musikkomödie von Danny Boyle ("Slumdog Millionär") zum weltweiten Superstar. Mit Ed Sheeran in einer kleinen Rolle.

(Regie: Danny Boyle – Mit Himesh – Patel, Lily James, Kate McKinnon, Ed Sheeran – 116 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "Yesterday"

"Kursk": 118 Männer waren an Bord, als im August 2000 das russische Atom-U-Boot "Kursk" sank. Während die Matrosen unter Wasser um ihr Leben kämpfen, bangen und hoffen die Familien an Land. Immer wieder scheitern die Rettungsversuche, aber die russische Regierung lehnt jede Hilfe von außen ab. Langsam wird die Zeit knapp. Eine Geschichte von Leben und Tod, von Hoffnung und Verzweiflung - der dänische Regisseur Thomas Vinterberg ("Das Fest") hat das Drama mit europäischen Top-Schauspielern wie Max von Sydow, Colin Firth, Matthias Schoenaerts, Léa Seydoux, Peter Simonischek und den Deutschen Matthias Schweighöfer und August Diehl verfilmt.

(Regie: Thomas Vinterberg _ Mit Léa Seydoux, Matthias Schoenaerts, Colin Firth, Max von Sydow, Matthias Schweighöfer – 117 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Kursk"

"My Days of Mercy": Zwei junge Frauen lernen sich auf Demonstrationen für und gegen die Todesstrafe vor Gefängnissen in den USA kennen. Das Problem: Sie haben völlig konträre Ansichten. Lucy (Ellen Page) und Mercy (Kate Mara) finden trotzdem zueinander. Doch auf der Beziehung lastet etwas sehr Schweres - Lucys Vater sitzt hinter Gittern. Ihm selbst droht die Todesstrafe, weil er seine eigene Frau umgebracht haben soll. "My Days of Mercy" ist Drama und Liebesfilm zugleich. Beschrieben wird in schneidender Sachlichkeit, aber auch großer Emotionalität das politische Thema der Todesstrafe.

(Regie: Tali Shalom-Ezer – Mit Ellen Page, Kate Mara, Amy Seimetz, Elias Koteas – 108 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "My Days of Mercy"

"Rebellinnen": Für seinen Erstling "Rebellinnen - Leg' dich nicht mit ihnen an!" kann Regisseur Allan Mauduit ein erstklassiges Trio in eine Fischfabrik in der französischen Provinz schicken. Die Akteurinnen Cécile de France, Audrey Lamy und Yolande Moreau haben schon jede für sich in Frankreich einen Status irgendwo zwischen Star und Kult. Als Trio können sie in der rasanten Komödie ihre völlig verschieden gelagerten Charaktere voll ausspielen. Mauduit entwickelt in bester Tarantino-Manier eine hanebüchene Geschichte zwischen der Langeweile einer bizarren Fischfabrik und plötzlichem Reichtum des Trios, der ihnen eben auch viel Ärger und ernsthafte Feinde einbringt.

(Regie: Allan Mauduit – Mit Cécile de France, Yolande Moreau, Audrey Lamy – 88 Minuten – frei ab 16 Jahren) (dpa)

Trailer "Rebellinnen"

Mit "Apollo 11" kommt ein Dokumentarfilm in die Kinos, der dem Publikum diese Mission näher bringt als je zuvor: Regisseur Douglas Miller hat dafür in jahrelanger Fleißarbeit Aufnahmen ausgesucht, die teils so noch nie gezeigt wurden. Im kinotauglichem 70-mm-Format nutzt er ausschließlich historische Filmaufnahmen, ergänzt um die in jahrelanger Kleinstarbeit ausgewerteten Audiokommentare von 60 wichtigen Mitgliedern der Mission. Der Film wird als Kinoevent meist im Original mit Untertiteln und nur an wenigen Tagen gezeigt (meist am 7. und 14. Juli).

(Regie: Douglas Miller – 93 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "Apollo 11"

"Unsere große kleine Farm": Immer mehr Großstädter, ob in New York, London, Peking oder in Berlin: Immer mehr denken darüber nach, ihrer Stadt den Rücken zu kehren. Immer mehr Menschen denken zudem nach über eine andere, eine nachhaltigere Form der Landbewirtschaftung. Beide Tendenzen nun spielen eine Rolle in dieser mit spektakulären Bildern aufwartenden Dokumentation, die von einem jungen, kalifornischen Ehepaar berichtet: Als John und Molly Chester eines Tages ihre Wohnung in der Multi-Millionen-Metropole Los Angeles verlassen müssen (Grund: das Bellen ihres geliebten Hundes soll zu laut gewesen sein), machen sie sich daran, einen Traum zu verwirklichen. Den Traum einer ökologisch bewirtschafteten Farm.

(Regie: John Chester – 91 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "Unsere große kleine Farm"

"Streetdance": Drei Jahre ist es her, dass Regisseur Michael Damian eine Geschichte rund um eine New Yorker HipHop-Tanz-Crew in den Kinos zeigte ("StreetDance: New York"). Nun bringt uns dieser, aus Kalifornien stammende Regisseur einen weiteren Tanzfilm unter dem Titel "Streetdance - Folge deinem Traum!". Im Mittelpunkt steht eine junge Tänzerin namens Barlow. Ihr großes Ziel: Sie würde nur zu gerne die Hauptrolle in einem Broadway-Stück übernehmen. Plötzlich aber findet sich die junge Dame zwischen zwei Kerlen wieder: dem berühmten Choreografen der Broadway-Show, Zander (verkörpert von dem jungen schottischen Darsteller Thomas Doherty) und einem schüchternen Klavierspieler namens Charlie.

(Regie: Michael Damian – Mit Juliet Doherty, Harry Jarvis und Thomas Doherty – 90 Minuten – FSK o.A.)

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