Mehr Rücksicht und weniger Unfälle mit Radfahrern waren das Ziel der bayernweiten Aktion "Radfahrsicherheit 2025", an der auch das Polizeipräsidium Oberpfalz teilnahm. Mit Kontrollen, Aufklärung und Praxistraining seien Radfahrende sowie andere Verkehrsteilnehmer für die besonderen Gefahren des Radverkehrs sensibilisiert worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Präsidiums zur Aktion.
Neben Veranstaltungen zur Verkehrssicherheit von Kindern seien neun weitere Präventionsaktionen durchgeführt worden, darunter Informationsstände in Stadtzentren und Pedelec-Trainings für ältere Verkehrsteilnehmende. Das Interesse sei rege gewesen, außerdem hätten zahlreiche verkehrserzieherische Gespräche stattgefunden, die positiv aufgenommen worden seien, heißt es weiter.
Einsatz auch an Schulen
An vier Schulen im Bereich Amberg wurden in Kooperation mit der örtlichen Verkehrswacht Präventionsveranstaltungen zu den Themen „Fahren in der Verkehrswirklichkeit“ und „Toter Winkel“ durchgeführt. Ein besonderes Vorkommnis wurde laut Präsidium bei einer Verkehrskontrolle am 14. Mai im Bereich der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg festgestellt: Drei Radfahrer wurden alkoholisiert angetroffen und erhielten Anzeigen.
Am 19. Mai ging es in Regensburg um Geisterradler. Auf der Nibelungenbrücke wurden mittels Sprühschablonen Hinweise wie „Falsche Richtung“ angebracht. Fünf Radfahrende, die gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung verstießen, wurden vor Ort beanstandet.
Hunderte Polizisten im Einsatz
Im Regierungsbezirk Oberpfalz waren für die Schwerpunktaktion Hunderte Polizeikräfte im Einsatz. Insgesamt wurden nach Angaben des Präsidiums rund 2.600 Radfahrende und knapp 2.850 weitere Verkehrsteilnehmende kontrolliert. Dabei habe die Polizei nahezu 1.000 Verkehrsverstöße festgestellt – der Großteil davon wurde mit Verwarnungen geahndet.
Allein bei Radfahrenden wurden rund 530 Verkehrsordnungswidrigkeiten registriert, darunter Verstöße gegen die Straßenbenutzung, mangelhafte Beleuchtung sowie die Nutzung von Mobiltelefonen. Auch das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer gegenüber Radfahrenden stand im Fokus: Rund 50 Ahndungen betrafen unter anderem das verbotswidrige Parken auf Radwegen und zu geringen Überholabstand.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.