04.12.2019 - 14:30 Uhr
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"A Rainy Day in New York": Neuer Film von Woody Allen

Trotz aller Vorwürfe – Woody Allen macht weiter wie immer und fügt seiner ohnehin sehr umfassenden Filmografie einen weiteren Streifen hinzu . Sein neuer Film spielt, wie sollte es anders sein, in New York. Alle Neustarts im Überblick.

Elle Fanning als Ashleigh in "A Rainy Day in New York".
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"A Rainy Day in New York": Eine romantische Kutschfahrt, verregnete und doch anheimelnde Straßenzüge, Jazz-Bars und ein sehr einladendes Hotel: Das von Regie-Altmeister Woody Allen ("Der Stadtneurotiker") in seinem neuen Film beschworene New York hat vielleicht nur in Nuancen noch zu tun mit dem aktuellen New York. Der Film aber ist mehr als eine Hommage an den Big Apple: Es geht um ein junges College-Pärchen, das sich in dieser Großstadt immer mehr voneinander zu entfernen droht. Dabei hatte sich doch Gatsby (Timothée Chalamet) so sehr drauf gefreut, seiner Freundin (Elle Fanning) endlich einmal seine Heimatstadt zu zeigen. In Nebenrollen zu sehen sind Jude Law, Selena Gomez und Liev Schreiber.

(Regie: Woody Allen – Mit Elle Fanning, Timothée Chalamet, Jude Law – 92 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "A Rainy Day in New York"

"Alles außer gewöhnlich": Bruno und Malik beschäftigen sich mit Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben: Sie arbeiten als Erzieher und Lehrer mit stark autistischen Kindern und Teenagern, vor deren Krankheit Eltern und Ärzte resigniert haben. Ihre Methoden sind unkonventionell, aber erfolgreich. Doch eines Tages will das zuständige Ministerium prüfen lassen, ob ihre Einrichtungen auch den Normen und Vorschriften entsprechen. In "Alles außer gewöhnlich" greift das Erfolgsduo Eric Toledano und Olivier Nakache ("Ziemlich beste Freunde") mit Humor und Einfühlungsvermögen das Thema Autismus auf. In der Tragikomödie spielen Vincent Cassel und Reda Kateb die Hauptrollen.

(Regie: Eric Toledano und Olivier Nakache – Mit Vincent Cassel, Reda Kateb, Hélène Vincent – 114 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Alles außer gewöhnlich"

"Auerhaus": Vier Freunde auf dem Weg zum Schulabschluss und auf der Suche nach sich selbst und ihrer Zukunft ziehen in ein kleines Haus in der schwäbischen Provinz. Im "Auerhaus" soll vor allem Frieder davon abgehalten werden, einen erneuten Selbstmordversuch zu begehen. In der Schüler-WG prallen Welten, Ideale und Charaktere aufeinander. Und doch hält die Freundschaft der grundverschiedenen Jugendlichen vieles aus. Der Film von Neele Leana Vollmar dreht sich einfühlsam um die hochkomplexe Gedankenwelt von jungen Leuten auf der

Schwelle zum Erwachsensein. Ein Film über Freiheit, Liebe, Freundschaft und Glück und die großen Fragen des Lebens von Jugendlichen.

(Regie: Neele Leana Vollmar – Mit Devrim Lingnau, Damian Hardung, Luna Wedler, Max von der Groeben – 107 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Auerhaus"

"Die glitzernden Garnelen": Vize-Schwimmweltmeister Matthias Le Goff hat mit homophoben Tiraden in einem TV-Interview viel Empörung ausgelöst. Als Sanktion hat ihn der Verband dazu verdonnert, die schwule Wasserballmannschaft "Die glitzernden Garnelen" für die Gay Games in Kroatien wettbewerbsfähig zu machen. Das Training mit der Männermannschaft führt zu heftigen Konflikten, denn den Männern geht es weniger um Gewinnen und Leistung, sondern darum, Spaß und Sex zu haben. Matthias will zunächst das Handtuch werfen, doch die Reise zu den Spielen wird für ihn zu einer Infragestellung seines eigenen Lebens, das aus hartem Training und Zwängen besteht. Mit der Komödie haben die französischen Regisseure Cédric Le Gallo und Maxime Govare eine Ode an die Toleranz gedreht.

(Regie: Cédric Le Gallo und Maxime Govare – Mit Nicolas Gob, Alban Lenoir, Romain Brau – 100 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Die glitzernden Garnelen"

"Nome di donna": Ein katholisches Altersheim in der italienischen Provinz. Hier findet Nina, eine alleinerziehende Mutter, einen neuen Job, nachdem sie ihre Anstellung als Restauratorin in Mailand verloren hat. Die Beschäftigung in dem üppigen Pflegeheim bereitet ihr Freude. Eines Tages aber bittet sie der Leiter der Einrichtung nach Dienstschluss in sein Büro. Dort kommt es zu Übergriffigkeiten. Es ist nicht der erste Missbrauch sexueller Art in der Seniorenresidenz. Nina zeigt den Direktor an. Der Regisseur des Films, Marco Tullio Giordana, hat sich zum Thema der sexuellen Belästigung unter anderem so geäußert: "Es sollte immer ein Thema bleiben, denn diese Widerwärtigkeit weigert sich auszusterben".

(Trailer: Marco Tullio Giordana – Mit Cristiana Capotondi, Valerio Binasco, Stefano Scandaletti – 98 Minuten – FSK o.A.) (dpa)

Trailer "Nome di donna"

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