Mehr als 31 Millionen Euro an Stabilisierungshilfe überweist Bayern an die Oberpfalz. Während der Landkreis Tirschenreuth davon überdurchschnittlich profitiert, gehen viele andere Kommunen leer aus – wie etwa die Stadt Weiden. Die Stadt hatte die vergangenen acht Jahre immer Geld aus dem bayerischen Millionen-Topf erhalten, zuletzt 7,5 Millionen.
Bayernweit bekamen 143 Kommunen "Hilfe zur Selbsthilfe für unsere finanzschwächeren Gemeinden, Städte und Landkreise", wie Finanzminister Albert Füracker in einer Pressemitteilung zitiert wird.
Allein die Kommunen im Kreis Tirschenreuth erhalten fast 16 Millionen Euro, der Landkreis selbst nochmal 1,4 Millionen Euro – zusammen eine Rekordsumme. Seit Beginn des Programms 2012 haben sie insgesamt mehr als 116 Millionen Euro bekommen, betont Tobias Reiß in einer Pressemitteilung. "Für die nördliche Oberpfalz ist dieses Programm eine wichtige finanzielle Stütze geworden", schreibt der CSU-Landtagsabgeordnete aus Brand (Kreis Tirschenreuth) weiter. "Die
Stabilisierungshilfen geben unserer gesamten Region einen starken Rückenwind und schaffen den nötigen finanziellen Spielraum für Zukunftsinvestitionen." Die höchste Einzelzuweisung in dem Landkreis gibt es für die Stadt Mitterteich mit 2,7 Millionen Euro.
Im Rest der nördlichen und mittleren Oberpfalz sind die Summen deutlich niedriger. Im Kreis Neustadt/WN erhalten drei Gemeinden zusammen etwa 1,2 Millionen Euro, der Landkreis bekommt 100.000 Euro. Im Kreis Amberg-Sulzbach sind es vier Kommunen, die von der Hilfe profitieren, unter anderem gibt es knapp 1,3 Millionen Euro für Kastl. Der Landkreis selbst erhält 600.000 Euro. Im Kreis Schwandorf bekommen drei Gemeinden Geld, insgesamt sind es knapp 550.000 Euro. Der Landkreis erhält 200.000 Euro.
Furth im Wald (Kreis Cham) ist die Gemeinde in der Oberpfalz, die am meisten Geld aus München bekommt: 3,5 Millionen Euro.















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