Pegnitz
12.02.2022 - 16:01 Uhr

Tödlicher Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der A9

Die A9 war am Vormittag nach einem schweren Unfall bei Pegnitz in Fahrtrichtung Süden gesperrt. Vier Personen wurden verletzt, eine Frau starb an der Unfallstelle.

Am Samstag kam es zu einem schweren Unfall auf der A9 bei Pegnitz. Symbolbild: Stefan Puchner/dpa
Am Samstag kam es zu einem schweren Unfall auf der A9 bei Pegnitz.

Bei einem Unfall auf der Autobahn 9 zwischen Trockau und Pegnitz in Oberfranken ist am Samstagmorgen eine Frau ums Leben gekommen. Vier weitere Personen, darunter ein Kleinkind, wurden teils schwer verletzt. Die Autobahn war ab etwa 8 Uhr stundenlang in südlicher Richtung gesperrt. Die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen kollidierte eine 67-jährige Skoda-Fahrerin mit einem Mercedes-Kleintransporter. Infolge dieses Auffahrunfalls kam der Skoda ins Schleudern, was zu mehreren Kollisionen zwischen dem Skoda, einem weiteren Kleintransporter und einem VW sowie einem polnischen Sattelzug führte.

Die Fahrerin des Skoda verletzte sich bei dem Unfall so schwer, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Ihre Beifahrerin, eine ebenfalls 67-jährige Frau, erlag trotz aller Bemühungen von Ersthelfern und Rettungskräften noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Am Samstagabend verloren die Ärzte dann auch den Kampf um das Leben der schwer verletzten Fahrerin.

Im Kleintransporter, in welchem ein 64-jähriges Ehepaar mit einem 10-jährigen Mädchen unterwegs war, erlitten die Insassen ebenfalls zum Teil schwere Verletzungen. Der Fahrer und seine Ehefrau auf dem Beifahrersitz mussten von den Einsatzkräften aus ihrem Fahrzeugwrack befreit und anschließend ins Krankenhaus gebracht werden. Die 10-Jährige kam glücklicherweise mit leichten Blessuren davon.

Aufgrund der Schwere des Unfalls verschaffte sich eine Staatsanwältin aus Bayreuth vor Ort ein Bild vom Geschehen. Sie ordnete auch die Hinzuziehung eines Sachverständigen an, der die Beamten der Bayreuther Verkehrspolizei bei der Klärung des genauen Unfallhergangs und der Ermittlung der Ursache unterstützt. Außerdem stellten die Einsatzkräfte alle beteiligten Fahrzeuge zur weiteren Untersuchung sicher.

Der entstandene Schaden beläuft sich nach erster Schätzung auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag.

Die A9 war in südlicher Richtung für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten mehr als fünf Stunden komplett gesperrt.

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Amberg05.10.2020
 
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