Nach der Evakuierung eines ICE im Ulmer Hauptbahnhof ist klar, was die Räumung des Zuges und die Sperrung von Teilen des Bahnhofs ausgelöst hat. Einem Sprecher der Bundespolizei zufolge war ein verpackter und ausgelaufener Benzinkanister der Grund für den Einsatz. Warum der Kanister im Zug abgestellt wurde und von wem, werde untersucht. Eine Gefahr sei davon aber nicht ausgegangen. Zuvor hatte der SWR berichtet.
Bahnmitarbeiter entdecken Kanister im Zug
Im Zug von München nach Hamburg hatten Mitarbeiter der Deutschen Bahn am Dienstag gegen 16.45 Uhr einen verdächtigen und nach Benzin riechenden Gegenstand entdeckt und die Bundespolizei informiert. Zunächst wurde ein Bahnsteig abgesperrt und der ICE geräumt. Wenig später wurden weitere Bahnsteige für den Zugverkehr gesperrt, wie die Beamten weiter mitteilten.
Wegen der Maßnahmen hatten laut Bundespolizei 10 Züge insgesamt 432 Minuten Verspätung. Ein weiterer Zug sei umgeleitet worden. Der Hauptbahnhof wurde kurz nach 18.00 Uhr wieder für den Zugverkehr freigegeben.
Der Kanister sei noch am Hauptbahnhof Ulm in Augenschein genommen worden, teilte die Bundespolizei mit. Für weitere Untersuchungen sei der betroffene ICE an den nördlich von Ulm gelegenen Bahnhof Beimerstetten (Alb-Donau-Kreis) gefahren worden.
© dpa-infocom, dpa:260527-930-133778/2













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