Landshut
31.03.2026 - 12:24 Uhr

Polizei übt Ernstfall an Schule in Niederbayern

Schüsse und Hilferufe: Die Polizei trainiert in Landshut den Ernstfall an einer Schule – doch für Anwohner bleibt alles sicher. Was steckt hinter der Großübung?

An einer Schule in Landshut sollen etwa 100 Polizisten eine Bedrohungslage üben. (Symbolbild) Bild: Lino Mirgeler/dpa
An einer Schule in Landshut sollen etwa 100 Polizisten eine Bedrohungslage üben. (Symbolbild)

Die Polizei nutzt die Ferienzeit, um einen Großeinsatz an einer Schule in Niederbayern zu üben. An diesem Mittwoch soll eine Bedrohungssituation an der Schule im Landshuter Ortsteil Münchnerau simuliert werden. Dafür seien etwa 100 Beamtinnen und Beamte im Einsatz, sagte eine Polizeisprecherin. Die Einsatzkräfte müssten vor Ort eine lebensbedrohliche Lage wie eine Geiselnahme oder einen Amoklauf lösen.

„Im Verlauf der Übung kann es zu Schuss- und Knallgeräuschen sowie zu Hilferufen kommen. Schüler sind nicht beteiligt“, warnt die Polizei die Bevölkerung. Für die Menschen in der Umgebung bestehe keine Gefahr.

Solche Übungen veranstaltet die bayerische Polizei inzwischen immer wieder an Schulen. So gab es Ende Januar eine Amokübung an der Realschule in Kemnath in der Oberpfalz, im November wurde ein solches Szenario an einer Berufsschule in Passau trainiert.

© dpa-infocom, dpa:260331-930-889887/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.