Am Freitagabend hat die Polizei in Bamberg die Übergabe von Gold und Schmuck im Wert eines fünfstelligen Betrags an Betrüger verhindert. Darüber informiert das Polizeipräsidium Oberfranken. Eine 72-jährige Frau war von den Tätern telefonisch kontaktiert worden, die sich als Polizeibeamte ausgaben und behaupteten, ein Angehöriger der Seniorin habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um eine angeblich drohende Haft abzuwenden, sollte die Frau eine hohe Kaution hinterlegen.
Die Betrüger brachten die Frau dazu, Gold und Schmuck im Gesamtwert von rund 60.000 Euro bereitzuhalten. Gegen 19 Uhr wurde eine 48-jährige Frau, die die Wertgegenstände entgegennehmen sollte, in der Nähe des Wohnanwesens der Geschädigten festgenommen. Die Polizei verhinderte damit einen erheblichen Vermögensschaden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen des Vorwurfs des versuchten gewerbsmäßigen Bandenbetrugs gegen die Tatverdächtige. Sie befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Bamberg führen die weiteren Ermittlungen.













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