Wo vorher noch ein Grab war, findet Gregor Olschewski nur noch einen Flecken Erde. Keinen Grabstein mehr, keine Blumen mehr. Seine erste Vermutung, er sei in der falschen Reihe unterwegs, bestätigt sich nicht. Alles ist wie immer. Fast alles. Platte, Umrandung, Grabstein, sogar die vom Enkel abgelegten Spielzeugfiguren sind verschwunden berichtet das Internetportal infranken.de.
Die Friedhofsverwaltung weiß auch nicht mehr dazu, versichert aber, dass die Urne noch in der Erde bestattet sei. Für den 78-Jährigen unerklärlich. Die Grabstelle sei bis 2022 bezahlt. Eine übersehene Frist zur Auflösung scheide erst einmal als Grund aus. Auch in der Stadtverwaltung von Würzburg herrscht Ratlosigkeit. Bislang habe es so einen Fall laut Pressesprecher Christian Weiß noch nicht gegeben. Hilfe und Aufklärung erhofft sich Gregor Olschewski von der Polizei. Die Würzburger Polizeiinspektion ermittelt wegen Diebstahls. Bislang ergebnislos.













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