04.05.2022 - 15:56 Uhr
RegensburgDeutschland & Welt

Bankangestellte verhindern 60.000-Euro-Betrug

Falsche Polizeibeamte haben von einer Seniorin telefonisch 60.000 Euro gefordert. Bankangestellte erkannten den Betrugsversuch und konnten ihn verhindern. Die Kripo Regensburg ermittelt noch.

Bankangestellte konnten einen Betrug in Höhe von 60.000 Euro verhindern.
von Rebecca Zweigle Kontakt Profil

Callcenter-Betrüger haben sich im Landkreis Regensburg als Polizeibeamte ausgegeben und von einer 78-Jährigen 60.000 Euro gefordert. Bankmitarbeiter konnten den Betrugsversuch verhindern, wie die Kripo Regensburg berichtet.

Die Betrüger kontaktierten die Frau telefonisch. Sie forderten 60.000 Euro von der Seniorin, weil deren Tochter angeblich einen schweren Unfall verursacht habe. Als die Seniorin am Bankschalter das Geld abholen wollte, erkannten Bankangestellte die Betrugsmasche und informierten die Frau. So verhinderten die Bankangestellten die Übergabe des Geldes an die falschen Polizeibeamten. Die Kripo Regensburg ermittelt noch und bittet darum, sich bei derartigen Anrufen an die Polizei zu wenden.

Außerdem weist die Kripo Regensburg darauf hin, dass die Polizei niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Bürgern fordert, um Ermittlungen durchzuführen. Es sei wichtig, sich nicht unter Druck setzten zu lassen, auch nicht durch angeblich dringende Ermittlungen in der Nähe. Zudem soll niemand Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte übergeben.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
 
 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.