Ein Betrunkener wollte am Samstag, 7. Oktober, am Hauptbahnhof Regensburg in den frühen Morgenstunden von einem Rettungswagen nach Hause gefahren werden. Gegen 4 Uhr morgens wurden laut Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen Bundespolizisten und Rettungssanitäter zu einer verletzten Person in einem Schnellrestaurant am Regensburger Bahnhof gerufen.
Als sie den Patienten zum Rettungswagen transportierten, lehnte dort ein sichtlich betrunkener Mann. Der 22-Jährige forderte mehrmals, dass ihn die Sanitäter nach Hause fahren sollte. Damit blockierte er den Transport des Verletzten ins Krankenhaus.
Die Aufforderungen, sich von dem Wagen zu entfernen, schlugen fehl. Als auch die Androhung, ihn mit körperlicher Gewalt zu entfernen, nicht half, wollten die Polizisten ihn wegführen. Der Betrunkene leistete erheblichen Widerstand und wollte sich losreißen, so dass die Bundespolizisten ihn zu Boden bringen und fesseln mussten. Beide Partien blieben dabei unverletzt.
Das Bundespolizeirevier Regensburg leitete Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,46 Promille.











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