Mehr als 200 Polizisten waren unter Federführung des Polizeipräsidiums Oberpfalz am Donnerstag beim 12. Oberpfälzer Kontrolltag im gesamten Regierungsbezirk im Einsatz. Ziel war laut einer Mitteilung des Präsidiums, mit stationären und mobilen Kontrollstellen die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und Regelverstöße konsequent zu ahnden. Im Mittelpunkt der Kontrollen standen demnach Geschwindigkeitsüberwachung, technische Fahrzeugzustände, Abstandsüberwachung sowie die Fahrtüchtigkeit der Fahrer. Auch der Schwerverkehr sowie der grenzüberschreitende Personen- und Güterverkehr wurden intensiv überprüft.
Am Aktionstag wurden rund 330 Fahrzeuge mit circa 750 Personen kontrolliert. Erfasst wurden bei der Geschwindigkeitsüberwachung rund 580 Anzeigen und Ordnungswidrigkeiten. In fünf Fällen stellten die Beamtinnen und Beamten Konsum berauschender Mittel fest. Im Bereich des Schwerverkehrs kontrollierten die Einsatzkräfte etwa 70 Fahrzeuge. Dabei wurden in etwa 25 Fällen Verstöße gegen Vorschriften der Ladungssicherung, des Fahrpersonalrechts, des Gefahrgutrechts sowie des Güterkraftverkehrsrechts festgestellt und zur Anzeige gebracht.
Drei Wochen vor dieser Aktion gab es in der Oberpfalz verstärkt Kontrollen mit dem Schwerpunkt Drogen im Straßenverkehr. Hier wurden mehr als 800 Fahrzeuge und rund 1000 Personen überprüft. Bei 36 davon stellten die Einsatzkräfte Fahrten unter Drogeneinfluss fest. In sechs weiteren Fällen lag der kontrollierte Atemalkohol über 0,25 Milligramm pro Liter (entspricht etwa 0,5 Promille). Gegen vier Personen wird wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Das zieht laut Mitteilung ein Strafverfahren nach sich, in der Regel wird auch der Führerschein sichergestellt. Insgesamt unterbanden die Beamten und Beamtinnen 41 Weiterfahrten, in einem Fall wurde ein Fahrzeug sichergestellt.
Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte in zehn Fällen die unerlaubte Nutzung elektronischer Geräte während der Fahrt fest. Sechs Personen wurden verwarnt, weil sie den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten.
Neben der Polizei waren der Zoll, das Bundesamt für Logistik und Mobilität, die Staatsanwaltschaft, das Veterinäramt sowie das Technische Hilfswerk im Einsatz. Mit dem Leitgedanken der „Vision Zero“ möchte Bayern laut Mitteilung die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden bis 2030 deutlich reduzieren.













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