Ein im Landkreis Amberg-Sulzbach ansässiger Unternehmer hat mehrere selbstständige, tatsächlich jedoch in einem persönlich abhängigen Arbeitsverhältnis stehende Angestellte mit dem Ziel beschäftigt, Sozialversicherungsabgaben zu sparen. Das ergaben laut Michael Lochner vom Hauptzollamt Regensburg Ermittlungen der "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" der Zollbehörde am Dienstort Weiden.
Der Firmeninhaber unterließ es demnach über einen Zeitraum von rund fünf Jahren in insgesamt 329 Fällen, die beschäftigten Arbeitnehmer bei den für den Einzug von Sozialabgaben zuständigen Stellen, unter Angabe der tatsächlichen Bruttolöhne, ordnungsgemäß anzumelden.
Die auf die Löhne entfallenden Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge zu den Sozialversicherungen wurden von dem Geschäftsmann nicht fristgerecht abgeführt. Für die Sozialkassen entstand durch die vorenthaltenen Beiträge ein Schaden von circa 78.000 Euro, schreibt Lochner.
Neben der vom Amtsgericht Nürnberg verhängten Geldstrafe in Höhe von 380 Tagessätzen zu je 25,00 Euro muss der Beschuldigte auch für die Verfahrenskosten aufkommen.













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