10.12.2018 - 15:52 Uhr
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Unbekannte legen Betonsäule auf Bahnstrecke – Zeugen gesucht

Die Bahnstrecke zwischen Regensburg Hauptbahnhof und Regenstauf war am Sonntagvormittag gesperrt. Die Polizei ermittelt, weil eine Betonsäule auf der Strecke lag.

Symbolbild
von ​Tina Sandmann Kontakt Profil

Laut Polizeibericht der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen überfuhr der Alex-Zug "ALX 79876" auf der Strecke Schwandorf- Regensburg gegen 6.40 Uhr ein größeres Teil. Die Triebfahrzeugführerin nahm einen Schlag wahr und hielt an.

Nach Ankunft von fünf Streifen der Landespolizei und einer Streife der Bundespolizei Regensburg fanden die Beamten eine drei Meter lange, überfahrene und zerstörte Betonsäule mit Armierung aus Baustahl. Bei dem überfahrenen Mast handelt es sich nach bisherigem Stand um einen drei Meter langen und zehn mal zehn Zentimeter breiten, quadratischen Mast der DB AG, an dem Kilometrierungen, Signale oder ähnliches festgemacht werden. Wie die Betonsäule in den Gleisbereich gelangte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Neben dieser Stelle befindet sich ein Rad- und Fußweg, dort ist der Gleisbereich frei zugänglich. Die Lok wurde beschädigt und in Regensburg ausgestellt.

Es wurde niemand verletzt. Es entstand ein Schaden am Triebfahrzeug, der Gleisräumer an der Lok wurde durch das Betonteil durchschlagen. Mahlspuren seien erkennbar, teilt die Polizei mit.

Die Gleissperrung dauerte bis Mittag. Wie die Deutsche Bahn auf ihrer Homepage mitteilt, fuhren die Züge aus Richtung Schwandorf nur bis Regenstauf und endeten dort vorzeitig. Dadurch erhielten 13 Züge insgesamt 378 Minuten Verspätung. Ein eingeschränkter Schienenersatzverkehr mit Bus zwischen Regensburg Hauptbahnhof und Regenstauf war eingerichtet.

Die Bundespolizei sucht zur Aufklärung der Straftat nach Zeugen, die diesen Vorfall beobachtet haben. Hinweise nimmt das Bundespolizeirevier Regensburg, Telefon 0941-59515-111 oder E-Mail bpoli.waldmuenchen[at]polizei.bund[dot]de, entgegen.

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