Ein Streit zwischen mehreren Personen hat in Regensburg einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Vor einem Wohnhaus im Stadtteil Kumpfmühl habe ein 29-jähriger Mann am Abend eine Pistole gezogen und sich dann in die Wohnung einer 21-jährigen Frau begeben, teilte die Polizei mit. Das Spezialeinsatzkommando Nordbayern, das wegen der unklaren Gefahrenlage hinzugezogen worden war, nahm beide Personen in der Wohnung fest.
Der Mann wurde dabei leicht verletzt, wie es weiter hieß. Die Waffe - eine Luftdruckpistole - wurde sichergestellt. Weitere Details, etwa in welcher Beziehung die Beteiligten zueinander stehen, nannte die Polizei zunächst nicht.
Im Rahmen des Polizeieinsatzes stellten die Beamten eine nicht geringe Menge Cannabis sowie mutmaßliche Handelsutensilien und eine niedrige vierstellige Geldsumme sicher fest. Laut der Polizeiinspektion Regensburg Süd deutet das nach dem jetzigen Ermittlungsstand auf einen unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln hin.
Gegen den 29-jährigen Mann wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Cannabis in nicht geringer Menge mit Schusswaffen ermittelt. Die 21-jährige Frau wurde nach ihrer vorläufigen Festnahme nach Abschluss der Polizeimaßnahmen wieder entlassen. Die Hintergründe der vorangegangenen Bedrohungslage sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde der Tatverdächtige am Freitag, 20. Februar, der zuständigen Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Diese erließ Haftbefehl. Der 29-Jährige wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
© dpa-infocom, dpa:260220-930-710925/1













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.