In der Tarifrunde für die kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Bayern hat am Freitag die zweite Verhandlungsrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Bayern stattgefunden. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi konnten allerdings keine Fortschritte erzielt werden. Jens Gotthardt, Verdi-Gewerkschaftssekretär, kritisiert das Verhalten des KAV Bayern und kündigt an, den Druck zu erhöhen. Sollte es in den nächsten Wochen zu Einschränkungen im ÖPNV in Regensburg kommen, sei dies dem KAV Bayern zuzuschreiben, so Gotthardt. Der nächste Warnstreik ist für den Zeitraum 19. Februar (3 Uhr morgens) bis 21. Februar (3 Uhr bzw. Dienstende der Nachtbus-Dienste 500 bis 506) angekündigt.
Verdi fordert eigenen Angaben zufolge eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro sowie Verbesserungen bei der Arbeitszeit, insbesondere eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit und eine Mindestruhezeit von elf Stunden. Diese Forderungen seien notwendig, um Personal zu halten und neue Mitarbeiter zu gewinnen, erklärt Dr. Katharina Wagner, Branchenkoordinatorin Busse und Bahnen. Sie kritisiert, dass die Arbeitgeber auf die finanziellen Engpässe der Kommunen verweisen und das Versagen der Politik nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden dürfe. Alexander Gröbner, Geschäftsführer des Verdi-Bezirks Oberpfalz, betont, dass die Streiks nicht gegen die Bürger gerichtet seien.
Diese Meldung basiert auf Informationen von ver.di und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.