09.09.2021 - 16:49 Uhr
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Nach Vergewaltigung in Regensburg: Polizei befragt Anwohner

Nach der Vergewaltigung einer Fußgängerin in Regensburg: Die Kriminalpolizei ermittelt mit Hochdruck und befragt Anwohner.

Beamte bei der Anwohnerbefragung.
von Sebastian Böhm Kontakt Profil

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die weiteren Ermittlungen. Am Donnerstag, 9. September, wurde im erweiterten Tatortbereich mit Unterstützung durch Beamte des Einsatzzuges Amberg eine Anwohnerbefragung durchgeführt.

Wohnt der Täter in Tatortnähe?

Die Beamten versuchen die Bewohner im Bereich Landshuter Straße, Hemauerstraße und Leublfingerstraße durch den persönlichen Kontakt auch unbewusste Wahrnehmungen zu ermitteln. Durch die Befragung soll zum Beispiel geklärt werden, ob der Unbekannte räumliche Bezüge zum Tatort hatte, sich dort eventuell häufiger aufhielt oder gar in Tatortnähe wohnt oder wohnte.

Bei Anwohnern die nicht angetroffen wurden, hinterließen die Einsatzkräfte Briefe, mit der Aufforderung sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen, wenn möglicherweise relevante Wahrnehmungen gemacht wurden. Eine Wertung der Ergebnisse sei derzeit noch nicht möglich.

Der Tathergang

Am Samstagabend ereignete sich bei der Bahnunterführung in der Landshuter Straße in Regensburg ein Sexualdelikt. Eine Fußgängerin wurde Opfer eines noch Unbekannten. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt intensive Ermittlungen und wendet sich nun mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.

Gegen 23:50 Uhr, ging eine 38-jährige Frau von der Landshuter Straße/Ecke Furtmayrstraße in Richtung Innenstadt. Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen wurde die Frau zunächst von einem unbekannten Mann auf Höhe eines Fitnessstudios in der Landshuter Straße (nähe Shell-Tankstelle) angesprochen und sexuell belästigt. Die Frau flüchtete vor dem Angreifer die Landshuter Straße entlang weiter in Richtung Innenstadt. Bei der Bahnunterführung wurde die Geschädigte dann erneut von demselben unbekannten Mann angegangen und zu Boden gebracht. Der Täter nahm Handlungen an ihr vor, die laut Polizeiangaben nach derzeitiger Sachlage den Tatbestand der Vergewaltigung erfüllen.

Durch die Schreie der 38-Jährigen wurden Passanten auf die Situation aufmerksam, woraufhin der Täter von der Frau abließ und sich vom Tatort unerkannt entfernte. Der Sachverhalt wurde gegen 00.30 Uhr über Notruf der Polizei mitgeteilt. Die Polizei leitete sofort eine umfangreiche Fahndung nach dem Unbekannten ein, die jedoch ergebnislos verlief.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die Ermittlungen aufgenommen. Es wird dringend um Zeugenhinweise zur Tat oder zum gesuchten Mann gebeten. Hinweise werden über die Hotline 0941/506-2888 oder über den Polizeinotruf 110 entgegengenommen.

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Amberg
Info:

Personenbeschreibung

Der Polizei liegt folgende Personenbeschreibung des unbekannten Täters vor:

  • männlich
  • circa 175 - 180 cm groß
  • Alter: Ende 20 oder etwas jünger
  • athletische Figur
  • dunkle Hautfarbe – beschrieben als arabisches Aussehen
  • sprach gebrochen deutsch
  • braune Haare, nackenlang nach hinten gekämmt
  • trug ein weißes T-Shirt und eine blaue Jeans
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