Bei einer bundesweiten Schwerpunktprüfung in der Baubranche hat der Zoll in dieser Woche auch in der Oberpfalz Baustellen kontrolliert und dabei 23 Strafverfahren eingeleitet. Im Fahnder-Fokus standen illegale Beschäftigung, Scheinselbstständigkeit und Verstöße gegen die Vorgaben des Mindestlohns.
Wie das Hauptzollamt Regensburg am Freitag meldet, waren am Mittwoch 94 Zöllner und Zöllnerinnen unterwegs, sie kontrollierten 420 Personen. In 56 Fällen fanden sich Unregelmäßigkeiten, die weitere Prüfungen erfordern, heißt es in der Meldung. Weitere Strafverfahren sind wohl nicht ausgeschlossen, denn weiterhin laufen Prüfungen und Nachermittlungen. Die festgestellten Daten werden dabei mit den Lohn- und Finanzbuchhaltungen der Unternehmen abgeglichen. Dabei werde auch mit anderen Behörden und der Rentenversicherung zusammenarbeiten.













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