"One night to remember" lautet das Motto an dem während des Konzerts regenfreien Sommerabend. Der Arkadenhof im Thon-Dittmer-Palais am Haidplatz schafft ein wunderbares Ambiente für den Duo-Auftritt. Engelstaedter interpretiert nicht zum ersten Mal neu arrangierte Songs aus der jüngeren Rock- und Pop-Geschichte, wobei ihn Meyer an den schwarzen und weißen Tasten begleitet - an einer Stelle kommt nur noch eine Mundharmonika zum Einsatz, weitere Instrumente sind nicht vonnöten.
Markus Engelstaedter bringt seine Klasse-Stimme gut zur Geltung. Da gibt es Songs zu hören von Sting ("Every breath you take"), von Elton John ("Sun going down on me", "I'm still standing" und "Sorry seems to be the hardest word") und natürlich von Queen. Einst von Freddie Mercury gesungene Hits, die im Auditorium jeder kennt, dürfen ohnehin nicht fehlen bei einem Engelstaedter-Konzert. Dieses Mal sind es "Who wants to live forever", "Don't stop me now", "Somebody to love" und "Bohemian Rhapsody". Dazwischen bleibt Platz für Überraschungsmomente. Zum Beispiel für Udo Jürgens' "Immer wieder geht die Sonne auf", das die Stimmung nach dem traurigen "Flugzeug aus Papier" von Sarah Connor wieder aufhellt.
Bernd Meyer steht Engelstaedter in nichts nach. Er, der in verschiedenen Bands und Projekten in der Region immer wieder ein gefragter Mann am Klavier ist, sorgt mit seinem Spiel genauso für die bezaubernde Stimmung im Hof. Bei den 22 Palazzo-Festivals ist Meyer schon sage und schreibe 35-mal aufgetreten - ein Beweis für seine Vielseitigkeit. Nicht umsonst nennt ihn Veranstalter Alex Bolland den "Mister Palazzo".
Engelstaedter und Meyer verabschieden sich mit drei Zugaben, eine schöner als die andere: "Piano man" ala John Denver, "Living years" von Mike and the Mechanics und "Imagine" von John Lennon. Das Publikum dankt mit überaus viel Beifall.
















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